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Museum Liaunig

Wie durch ein überdimensionales Auge blickt ein Teil des formal anspruchsvollen, teils überirdisch, teils unterirdisch angelegten Gebäudes in die umliegende Landschaft und bietet einen kongenialen Rahmen für die beeindruckende Kunstsammlung des Industriellen Herbert W. Liaunig.

Museum Liaunig in Kärnten, Außenansicht © Museum Liaunig

Das Museum Liaunig verfügt über eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch vorangehende Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Im Bereich österreichischer Malerei und Grafik sind unter anderem Marc Adrian, Hans Bischoffshausen, Erwin Bohatsch, Gunter Damisch, Jakob Gasteiger, Peter Pongratz, Markus Prachensky, Arnulf Rainer, Hubert Schmalix und Hans Staudacher mit größeren Werkgruppen vertreten. Ebenso repräsentativ ist die Auswahl österreichischer Plastiker und Objektkünstler wie Wander Bertoni, Otto Eder, Bruno Gironcoli oder Fritz Wotruba.

Der reduzierte, wie selbstverständlich in die Südkärntner Landschaft über der Drau gesetzte Museumsbau wurde mit dem österreichischen Museumspreis ausgezeichnet und steht bereits unter Denkmalschutz. Vom Haupttrakt aus gelangt man in einen unter der Erde gelegenen Annex, in dem die künstlerisch und ethnologisch einzigartige Sammlung afrikanischer Goldobjekte aus dem 19. und 20. Jahrhundert präsentiert wird. Hinter diesem Schauraum für das Gold der westafrikanischen Akan-Völker befinden sich die Sammlungen dekorierter Gläser und Portraitminiaturen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Über einen Verbindungsgang erreicht der Besucher das eindrucksvolle runde Skulpturendepot.

www.museumliaunig.at