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Auch wenn die Sonne einmal Pause macht, sind dem Unternehmungsgeist in Österreich keine Grenzen gesetzt. Ein Besuch im Museum, im Bergstollen oder in historischen Gemäuern bietet eine spannende Alternative und bei einer Regenwanderung entdeckt man die Natur von einer neuen Seite.

Oberösterreich: die Sinne schärfen
In der Erlebniswelt Villa Sinnenreich in Rohrbach stellen Besucher ihre Wahrnehmung auf die Probe. Entdecken, ausprobieren, experimentieren und sich auch mal täuschen lassen: Bei einem Rundgang durch die Erlebniswelt werden die Sinne geschärft. Den Geschmackssinn aktiviert bereits die essbare Eintrittskarte. Besucher stürzen im Kaleidoskop in die Unendlichkeit, schwanken im „betrunkenen Würfel“ oder werden zu Riesen oder Zwergen. Außerdem können sie einen plastischen Abdruck ihres ganzen Körpers machen und elektronische Musik in Klangfiguren umwandeln.

Kärnten: Abenteuer Bergwerk
Auf eine Zeitreise begeben kann man sich bei Regenwetter zwar nicht auf Kärntens Bergen, aber darin. Im Schaubergwerk Terra Mystica entdeckt man die geheimnisvolle Welt des Bergbaus und im Granatium in Radenthein kann man selbst versuchen, einen edlen Granatstein aus dem Fels zu hauen. Ebenfalls sehenswert sind die Obir Tropfsteinhöhlen in Bad Eisenkappel mit einem 800 Meter langen unterirdischen Erlebnispark.
Weitere Ausflugsziele bei Regenwetter in Kärnten

Steiermark: Erlebnis am Bauernhof
Bei kühlem Wetter erwartet große und kleine Besucher am Bio-Kinderbauernhof Matlschweiger im steirischen Lassing ein „kuh-les“ Programm: In einem ruhigen Hochtal zwischen der Dachstein Tauern Region und dem Nationalpark Gesäuse gelegen, lädt Familie Matlschweiger zum Erlebnis am Bauernhof. Auf Wunsch schließen kleine Gäste ihren Besuch mit dem Bauernhof-Diplom ab: Der Blitzkurs gibt den Kindern tiefe Einblicke in eine aktive Bio-Landwirtschaft. Da heißt es, kräftig anpacken: beim Melken, Kühetreiben, Hühnereiersammeln, beim Brotbacken, in der Tischlerwerkstatt, beim Traktorfahren oder im Kräutergarten. Während die Kids verschiedenste Aufgaben absolvieren, können sich die Eltern ganz der Entspannung - etwa in der hauseigenen Wellnessoase oder der Bücherecke - widmen.

Burgenland: dem bäuerlichen Leben auf der Spur
Im Landtechnikmuseum in St. Michael im südlichen Burgenland laden 2000 Exponate dazu ein, die Lebens- und Arbeitswelt der Bauern von anno dazumal zu entdecken. Wie hat sich die landwirtschaftliche Technik in den letzten beiden Jahrhunderten entwickelt? Und wie hat ein Traktor vor 80 Jahren ausgesehen? Das Landtechnikmuseum zeigt die Entwicklung der Landtechnik von einfachen Werkzeugen bis zu den Ackerschleppern. Von der Sichel bis zum Mähdrescher und zu Traktoren reicht die Schau, die etwa auch den langsamsten Porsche der Welt zeigt: Den 1955 produzierten Einzylinder Dieseltraktor Type A111. Eine volkskundliche Sonderausstellung gewährt Einblicke ins bäuerliche Leben.

Niederösterreich: bei den Käsemachern
In Heidenreichstein im Waldviertel lassen sich die Käsemacher bei der Herstellung von Käse- und Antipasti-Spezialitäten über die Schulter blicken. Der Betrieb hat seinen Ursprung in einer kleinen Bauernkäserei, wo in traditioneller Handarbeit Käse hergestellt wurde. Heute beliefern die Käseprofis über 50 Länder mit ihrem schmackhaften Sortiment – etwa Frischekäse in Oliven oder Feigen, Schafkäse-Bällchen mit Pesto oder klassischem Schnittkäse für die Jause. Bei einer Führung durch die Käsemacherwelt erkunden Besucher die Schaukäserei und verkosten Gerichte mit und um den Käse im Restaurant. Der Shop offenbart sich Besuchern als kulinarische Schatzkammer des Waldviertels - er bietet eine große Auswahl an Käse- und Antipasti-Spezialitäten aus örtlicher Gastronomie und Landwirtschaft.

Niederösterreich: Funkelnde Schätze in der Amethyst Welt Maissau
Entlang einer Ader violetter Edelsteine wandern Besucher im Stollen der Amethyst Welt Maissau, wo sich die weltweit größte zugängliche Amethystader befindet. Dem kristallklaren Mineral, das in unterschiedlichen Facetten der Farbe Violett erstrahlt, werden reinigende, inspirierende und Erkenntnis bringende Eigenschaften zugesprochen. Als Schmuckstein für elegante Ohrringe oder Ketten ist der Edelstein in aller Welt gefragt.

Bei einer Führung durch den Amethyst-Stollen erfahren Besucher alles über die Bedeutung des Amethysts in der Geschichte. Schautafeln dokumentieren die Zeitalter der Erde sowie die Entstehung des Amethyst-Vorkommens. In Vitrinen sind die interessantesten Grabungsfunde aus Maissau, Amethyste aus aller Welt sowie kostbare Schmuckstücke aus echten Edelsteinen zu sehen.
 

SalzburgerLand: Erlebnis Natur
Bei einem Rundgang durchs Haus der Natur in der Stadt Salzburg tauchen kleine Entdecker spielerisch in die Geheimnisse von Natur, Mensch und Technik ein. Gleich beim Eingang machen riesige Saurier aus längst vergangenen Tagen begreifbar, wie die Welt vor Millionen von Jahren aussah. Nur ein paar Schritte weiter bietet ein Blick in unser grenzenloses Universum außerirdische Erlebnisse: Meilensteine der Raumfahrt zeugen vom uralten Traum der Menschheit, in ferne Galaxien vorzudringen. Physik und Technik zum Anfassen gibt´s im Science Center, wo die Besucher mit Turbinen Strom erzeugen oder auf einer Hebebühne durch den Raum schweben. Und im benachbarten Aquarium lassen sich bunte Korallenriffe bestaunen.

SalzburgerLand: Im Inneren des Kitzsteinhorns
Tief im Inneren des Kitzsteinhorns, in der Gipfelwelt 3000, lässt sich die majestätische Bergwelt bei jedem Wetter genießen und die Natur im  Nationalpark Hohe Tauern, erforschen. In der „Nationalpark Gallery“ wandern die Besucher in einem 360 Meter langen Stollen von der Gipfelstation bis zu einer weiteren Panorama-Plattform an der Südflanke des Kitzsteinhorns. In den begehbaren Gewölben des mystisch beleuchteten Stollens informieren spannende Stationen über Tauernkristalle, die Entstehung der Alpen und den Permafrost. Am Ende des Gangs wartet die Panorama-Plattform der Nationalpark Gallery. Weiter geht´s ins „Cinema 3.000“ zum Naturerlebnis im Breitbildformat: Spektakuläre Bilder entführen den Zuschauer in die magische Welt der Hohen Tauern.

Tirol: blaues Wunder in Söll
Ein „blaues Wunder“ erleben Besucher im Söller Hexenwasser. Die innovative Indoor-Station lädt ein, das Element Wasser spielerisch zu erkunden und vermittelt die Lebensquelle auf neue Art: Neben einer Station zur Wasserverkostung, dem Strömungstisch oder der Wirbelstraße können Flussläufe nachgebaut, Wasser „gestrudelt“ und „gewirbelt“ oder Tropfen untersucht werden.

Vorarlberg: Regenwandern in der Alpenregion Bludenz
Spezielle Regenwanderungen in der Alpenregion Bludenz – ob geführt oder auf eigene Faust unternommen – sind in der Broschüre „Wanderzeit“ mit einem Regenschirm gekennzeichnet und genau beschrieben. Die Auswahl reicht vom Stadtrundgang Bludenz über Wanderungen zu den Wasserfällen im Brandnertal und Klostertal, die bei Regen besonders schön und tosend zu Tale stürzen, bis zu den Alpwanderungen im Großen Walsertal, wo man mit einer köstlichen Alpjause belohnt wird.

Wien: virtuelle Zeitreise
Im Zentrum Wiens reisen Besucher mit Time Travel Vienna virtuell durch die Geschichte der Hauptstadt. Die Location in der Habsburgergasse ist historisch, das Ambiente modern: In den Gewölben des Klosters St. Michael versetzt ein 5D-Kino Besucher in die Zeit des römischen Wiens zurück. Die Gäste tauchen ins Mittelalter ein, als Pest und Rattenplage wüteten, in die Zeit der Türkenbelagerung 1683 und darüber hinaus. Die Kaiser Maximilian I., Franz Joseph und seine Sisi sowie Maria Theresia sind die Stars der „Habsburger-Show“, die einen augenzwinkernden Rückblick auf die Geschichte ihrer Herrscherfamilie werfen. Im „Ballsaal“ machen Besucher Bekanntschaft mit Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Strauß und lassen sich von Walzermusik beschwingen. Den Abschluss bildet eine interaktive Fiakerfahrt durch Wien. Der Rundgang durch die 1.300 m² große Geschichtserlebniswelt im Untergrund Wiens dauert rund 50 Minuten.

Wien: Streifzug durch die Kunstkammer
Die Kunstkammer Wien im Kunsthistorischen Museum umfasst rund 2.100 Objekte, zusammengetragen von den Habsburgern. Die sogenannten „Kunst- und Wunderkammern“ entstanden in der Zeit der Renaissance und des Barock als enzyklopädische Universalsammlungen, die das gesamte Wissen der Zeit erfassen sollten. Vor allem das Seltene, Kuriose und Außergewöhnliche galt als würdig, in den Fundus aufgenommen zu werden. Herausragende Goldschmiedearbeiten wie die berühmte Saliera von Benvenuto Cellini, Spitzenleistungen der Skulptur wie die Krumauer Madonna, meisterhafte Bronzestatuetten, filigrane und bizarre Elfenbeinarbeiten, virtuose Steingefäße, aber auch wertvolle Uhren, komplizierte Automaten, merkwürdige wissenschaftliche Instrumente, kostbare Spiele und vieles mehr sind in der Kunstkammer Wien zu besichtigen.

Wien: Kaiserappartements in der Hofburg
Die einstigen Privatgemächer der Kaiserfamilie in der Wiener Hofburg geben Einblick in das Alltagsleben von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Sisi, der glanzvollen Berühmtheit der Kaiserzeit. In den Kaiserappartements bewundert man die Prachträume, unter anderem das Arbeitszimmer von Franz Joseph und das Wohn-, Schlaf- oder Badezimmer von Sisi. Im Sisi-Museum sind persönliche Gegenstände der Kaiserin asgestellt.

Schauhöhlen und Schaubergwerke
Ein lohnendes Ausflugsziel bei jedem Wetter sind Schauhöhlen und Schaubergwerke mit ihren bizarren Tropfsteinformationen, unterirdischen Seen und schimmernden Objekten aus Eis.

Museen in Österreich
Ein Besuch in einem der zahlreichen Museen ermöglicht es, Kultur, Natur, Technik und Geschichte mit allen Sinnen zu erleben. Neben den großen Sammlungen gibt es in Österreich auch viele kleine, oft skurrile Museen.
 

Infoboxen: Ausflugstipps für Regenwetter

Themenstraßen

Entdecken Sie Österreichs Vielfalt auf den schönsten Themen- und Erlebnisstraßen

Umweltbewusst reisen in Österreich

Erhaltung intakter Naturräume & ökologisch verträglicher Urlaub: hier finden Sie Informationen zum Urlaub im Einklang mit der Natur.

Im Einklang mit der Natur

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