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Das Attribut steinalt ist treffend für die Ötscher Tropfsteinhöhle, reicht doch der Ursprung der unterirdischen Hohlräume im Naturpark Ötscher-Tormäuer 12.000 bis 1,8 Millionen Jahre zurück.

Zwei Wege führen zum Eingang in diese von bizarren Tropfsteinformationen geprägte Unterwelt. Vom Parkplatz des Gasthauses Schindlhütte durchsteigen die Höhlenbesucher den wildromantischen Roßkogelgraben über fünf Stiegen und zwei Brücken. Der abenteuerliche Erlebnissteig mündet nach 45 Minuten an der Höhlenpforte. Die zweite Variante: In zwei Stunden Fußweg gelangen die Wanderer von Lackenhof aus zur Grotte. 

Der Hüter der Höhle, Johann Scharner, entführt Besucher für rund eine Stunde in das Gangsystem, das insgesamt 575 Meter misst. Mit Karbidlampen ausgerüstet steigen die Besucher durch einen künstlich angelegten Stollen über Stiegen in die große Halle hinab.„Mauern“ aus meterdickem Fels umgeben die unterirdischen Räume, die Namen wie „Hoher Dom“, „Halle der feurigen Zungen“, „Märchenhalle“ oder „Zaubergang“ tragen. In der „Knochennische“ sind Knochen von Tieren aufgeschlichtet, die im Laufe der Jahrhunderte durch das „Wetterloch" in die Höhle stürzten.An der tiefsten Stelle der Höhle liegt still ein 100 m² großer See in ewiger Finsternis.
 
Weitere Informationen:
www.lackenhof.at

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