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Wiener Secession

Im April 1897 spaltete sich eine Künstlergruppe rund um Gustav Klimt, Kolo Moser, Josef Hoffmann und Joseph Maria Olbrich vom damaligen Wiener Kunstbetrieb ab. Die Wiener Secession war geboren – und damit die weltberühmte Wiener Variante des Jugendstils.

Bereits ein Jahr später erhielt die Gruppe ihr eigenes Ausstellungsgebäude im vierten Wiener Gemeindebezirk, die „Secession“, die Gustav Klimts weltberühmtes Beethoven-Fries von 1902 beherbergt und im Erdgeschoß bis heute zeitgenössische Künstler ausstellt. Unter der markanten, goldenen Lorbeerkuppel finden jedes Jahr mehrere Ausstellungen von Gegenwartskunst statt – ganz im Sinne der Gründungsväter.

Nach wie vor wird mit der Bereitschaft zum Experiment dem Besucher die aktuelle Entwicklung der zeitgenössischen österreichischen und internationalen Kunst vor Augen geführt. Bei der Programmierung haben die Künstler selbst das Sagen: So wird das Ausstellungsprogramm grundsätzlich von der „Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession“ auf demokratischer Basis und nach ausschließlich künstlerischen Gesichtspunkten bestimmt und durch parallel laufende Veranstaltungen, Vorträge, Symposien und Kunstgespräche ergänzt.

www.secession.at

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