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Österreichische Eisenstraße

Die Region „Eisenwurzen“ liegt im Dreiländereck von Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark. Als ehemals einheitlicher Wirtschaftsraum, ausgehend vom steirischen Erzberg, war die Region einst prägend für die gesamt-europäische Wirtschaft.

Stufen des Erzberg © Steiermark Tourismus

Die steirische Eisenstraße verspricht auf einer Länge von rund 100 Kilometern eine spannende Zeitreise durch Vergangenheit und Gegenwart des Erzabbaues und der Verhüttung. Bis heute ist der Erzberg - auf dem seit mehr als 1200 Jahren Erz abgebaut wird - das Zentrum der Eisenstraße, der Mittelpunkt imposanter Naturschönheit und stummer Zeuge gewaltigen technischen Fortschritts geblieben.

Unzählige historische Schauplätze entlang der steirischen Eisenstraße zeugen von den damaligen Produktionsstätten. Auf den Spuren des Erzes zu wandeln bedeutet, in die Welt der mythischen Gestalten einzutauchen und die Stationen des Erzabbaues zu erforschen. Eine gewaltige Arena aus schroffen Gebirgen und malerischen Almen, rauschenden Wildbächen und ruhigen Seen, verborgenen Gräben und dunklen Höhlen zieht Besucher in ihren Bann. Die steirische Eisenstraße bietet neben Kultur- und Naturerlebnissen auch beste Voraussetzungen für Sportbegeisterte zu jeder Jahreszeit.
Steirische Eisenstraße
Naturpark Eisenwurzen


Die Region Kulturpark Eisenstraße im niederösterreichischen Mostviertel verbindet  das milde Land im Norden mit der wildromantischen Region rund um den Ötscher und die Ybbstaler Alpen. Fünf Elemente prägten die Geschichte und beeinflussten den Charakter einer ganzen Region: Metall, Feuer, Wasser, Holz und Erde. Das reichlich vorhandene Holz im waldreichen Süden der Region, das Wasser der zahlreichen Flüsse und das Feuer waren ideale Voraussetzungen für die Verarbeitung von Eisen in den Hammerwerken und den Schmieden.

Heute stehen die fünf Elemente Metall, Feuer, Wasser, Holz und Erde im Mittelpunkt vieler Erlebnis- und Genussangebote im Kulturpark Eisenstraße. Ausflugsziele, Museen und Veranstaltungen locken zu spannenden Entdeckungsreisen, um sich auf die Spuren der einstigen „Schwarzen Grafen“ zu begeben: Hammerwerke besuchen, Schmiede bei der Arbeit beobachten, sich selbst im Schmieden üben oder in der Holztriftanlage miterleben, wie früher Baumstämme mit Hilfe von Wasserkraft transportiert wurden. Mehr als 170 Ausflugsziele und Themenwege zählt die Region Kulturpark Eisenstraße.
Kulturpark Eisenstraße Niederösterreich 


Der Weg der oberösterreichischen Eisenstraße führt durch felsiges Gebirgsland und sanfte Flusstäler, aber auch durch historische Orte wie Enns, der ältesten Stadt Österreichs, oder in die mittelalterliche Altstadt von Steyr, die im 15. Jahrhundert neben Wien die wohlhabendste und vornehmste Stadt Österreichs war. Ihren Reichtum verdankte sie ihrer hochwertigen Messer- und Klingenproduktion. Später kamen Schusswaffen als bestimmender Wirtschaftszweig dazu. Dass entlang der Eisenstraße nicht nur Waffen erzeugt, sondern auch fleißig benutzt wurden, beweist übrigens das in Europa einzigartige Wilderermuseum in St. Pankraz, das Legenden und so manches Jagdabenteuer mitunter in blutiges Licht rückt. Die ehemalige Nagelschmiede in Losenstein ist heute ein Museum, das eine Fülle interessanter Informationen und Schaustücke - wie die weltgrößte Sammlung handgeschmiedeter Nägel - für den Besucher bereithält.

Dass Eisen auch gut klingen kann, erfährt man in der kleinen Stadt Molln. Hier werden Maultrommeln hergestellt. In Schaubetrieben können Besucher alle Arbeitsschritte, von der Schmiedearbeit bis zur peniblen, millimetergenauen Feilarbeit, nachvollziehen.
Oberösterreichische Eisenstraße