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Moderne Kultur & Architektur in Vorarlberg

Hier reichen einander Tradition und Innovation die Hand, trifft altes Handwerk auf neues Design und traditioneller Holzbau auf modernste Architektur.

Bregenzer Festspielhaus © Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus

Die Story ist bereits im Namen versteckt: Vorarlberg liegt hinterm Arlberg, oder eben davor. Der Arlberg liegt jedenfalls zwischen Vorarlberg und dem Rest von Österreich. Und es sind die Vorarlberger selbst, die ihr schönes Land „Ländle“ nennen. Denn im kleinen westlichsten Zipfel Österreichs funktioniert vieles besser als in anderen Gegenden der Erde. Zum Beispiel gibt es hier ein kulturelles Leben, das abseits großer urbaner Zentren in einer faszinierenden Vielfalt blüht, wo sich Tradition und Innovation die Hand reichen, altes Handwerk auf neues Design trifft und traditioneller Holzbau in modernste Architektur übersetzt wird.

Holz.Bau.Steine
Traditionsreicher Holzbau transformiert zu zeitgenössischer Architektur mit Energiebewusstsein: Das „Ländle“ ist ein Vorreiter, nachhaltige Planung und handwerkliches Know How gehen Hand in Hand. Das Image der Vorarlberger Architektur macht nicht am Arlberg Halt - selbst in Wien, Graz oder Linz ist die Baukultur Vorarlbergs ein Begriff. Der ehemals konservative, provinzielle Anstrich der Alemannen hinterm Arlberg hat sich schon längst in einen fortschrittlichen, offenen Geist verwandelt. Innovation und Gestaltungswille verbinden sich in diesem größtenteils semiurbanen Raum zu einer mittlerweile selbstverständlichen Kultur des Bauens. Veränderung passiert dann, wo sie von vielen getragen wird. In Sachen moderner Architektur ist hier ein Bewusstsein gewachsen, das nicht nur in Österreich, sondern europaweit Maßstäbe setzt. „The hills are alive with outstanding architecture", schrieb das Londoner Wallpaper Magazine.

Tradition ohne Schnörkel
Die Erklärung für das Vorarlberger Architekturwunder liegt vielleicht genau dort, wo sie niemand vermutet: im Traditionsbewusstsein. Wer Vorarlberg als Tourist besucht, wird immer wieder überrascht. Wo bleibt der aufgesetzte Hüttenzauber rustikaler Erlebniswelten? Wo die lackierten Fassaden und die Balkongeranien à la Alpen-Style? Statt gefärbtem Fichtenholzkitsch treffen wir häufig auf die schlichte Eleganz naturbelassener Lärche oder Weißtanne. Den grauen, natürlich verwitterten Schindelfassaden wurde hier die Treue gehalten. Alte Traditionen und Fertigkeiten sind in Vorarlberg selten einer austauschbaren Volkstümlichkeit gewichen.

Neubauten übersetzen diese Traditionslinien in moderne, architektonisch qualitätvolle Zusammenhänge und lassen dabei selbstbewusste Kontraste entstehen. Einfache, klare Formen, Funktionalität und eine unaufgeregte, aber selbstbewusste Haltung in der Architektur stehen zudem für einen sensiblen Umgang mit Landschaft und Dorfraum. Die Häuser passen sich der umgebenden Natur an, das unbehandelte Holz, wie es hier seit Jahrhunderten verwendet wird, kann atmen, es ist Sonne, Wind und Wetter ausgesetzt wie ein Baum. Früher oder später wird es einfach grau.

Weitere Informationen über Creavtive Austria
www.creativeaustria.at