Die burgenländische Thermenlandschaft bietet wohlig-warme Heilquellen und kräftigende Moorbäder. Neben Körper und Seele kommen hier aber auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz.
Therme Bad Tatzmannsdorf, Foto: Österreich Werbund/Pigneter
Die
St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen ist die jüngste Therme des Burgenlands und die erste in der
Region Seewinkel. In der Nähe des Neusiedler Sees gelegen, eröffnet die Anlage eine großzügige Wellness- und Thermalwasserwelt mit Innen- und Außenbecken, fünf verschiedenen Saunen, ausgedehnten Ruheräumen und viel Ausblick in die Natur. Mit angenehmen 43 °C sprudelt das
Heilwasser aus der 860 Meter tief gelegenen Quelle. Wie eine Schnecke schmiegt sich die Therme in die Landschaft des Seewinkels ein. Wer sich als Gast in der Lodge einquartiert, kann vor oder nach der Therme eine Entdeckungsreise in den nahen Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel unternehmen
. Die
kulinarischen Besonderheiten der Region können in einem der haubengekrönten Restaurants ausgekostet werden. Im
Presshaus im nahe gelegenen Illmitz verwöhnt Küchenchef Martin Ebner mit regionalen Produkten wie Graurind und Wild aus dem Nationalpark Neusiedler See und die Winzerfamilie Haider liefert den Grundstock für die reichhaltige Weinkarte. Im
Hauben-Gasthaus Zur Dankbarkeit in Podersdorf gehören die jiddische Hühnerleberpastete und die burgenländische Krautsuppe zu den lokalen Spezialitäten.
Ebenfalls mit einer Haube ausgezeichnet ist die
Mole West in Neusiedl am See. Sie bietet ihren Gästen neben einer modernen, internationalen Küche mit regionalen Einflüssen auch einen traumhaften Sonnenuntergang mit Seeblick.
Hinter einem unscheinbaren Eingang an der Hauptstraße von Neusiedl versteckt sich das mit zwei Hauben ausgezeichnete
Restaurant Am Nyikospark, wo traditionelle Landhausküche mit modernen Elementen angeboten wird. Kochkunst auf höchstem Niveau wird in dem mit zwei Hauben prämierten Lokal
Zur Blauen Gans in Weiden am See serviert.
In Schützen am Gebirge, auf der anderen Seite des Neusiedler Sees, befindet sich eines der besten Lokale des Landes. Mit
vier Hauben dekoriert, wird im
Taubenkobel der Familie Eselböck kreative Spitzengastronomie auf internationalem Niveau serviert. Unweit davon liegt Purbach am Neusiedler See, das sich in den letzten Jahren zu einem regelrechten Gourmet-Eldorado entwickelt hat. Neben dem mit zwei Hauben gekrönten
Gut Purbach lässt sich auch im
Kloster am Spitz und im
Restaurant „Fossil“ hervorragend dinieren. Auch das auf derselben Seeseite gelegene Rust mit dem
Wirtshaus im Hofgassl und dem
TiMiMoo bietet einen perfekten Ausklang nach einem Relax-Tag in der Therme.
Die sanft-hügelige Landschaft des
Mittelburgenlands ist geprägt von idyllischen Obst- und Weingärten, ausgedehnten Laubwäldern und weit ausladenden Feldern. Der Ort
Lutzmannsburg zählt die meisten Sonnenstunden Österreichs. Nicht ohne Grund nennt sich die dortige Therme
Sonnentherme. Sie hat sich vollständig auf kleine Gäste mit Begleitung eingestellt. Dies zeigt sich sowohl in der baulichen Gestaltung mit Babyduschen, Babyaktivbecken und ausreichenden Still- und Wickelmöglichkeiten als auch bei Aktivitäten und Verwöhnprogrammen wie Babyschwimmen und Babymassage.
Ein
Verwöhnprogramm für den Gaumen findet der Feinschmecker im idyllischen Ort Ritzing. Hier ist – als kulinarischer Einzelkämpfer des Mittelburgenlandes – das
Haubenlokal „Horvath" angesiedelt. Der Familienbetrieb setzt auf Spitzenprodukte der Region und punktet mit hervorragenden Weinen.
In
Bad Tatzmannsdorf, dem größten Kurort des Burgenlands, hat Wellness eine lange Tradition. Seit dem 17. Jahrhundert werden hier Kohlensäure und Kohlensäuregase bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen therapeutisch genutzt, seit über 100 Jahren Heilmoor zur
Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates und rheumatischer Beschwerden verwendet. Und seit 1988 sprudelt Thermalwasser aus einer Tiefe von 896 m mit einer wohltuenden Temperatur von 42 °C an die Oberfläche.
Inspiriert vom ausgeprägten Bade- und Schönheitskult der Römer entstand die
Burgenlandtherme Bad Tatzmannsdorf als Erholungsort für Genießer. In den Thermen sowie im großzügig angelegten Saunabereich mit unterschiedlichen Saunen, Ruhebuchten und Kneippzonen kann wieder Energie für den Alltag gesammelt werden.
In
REITERS FAMILIENTHERME in
Stegersbach hat man sich ganz an die Bedürfnisse von Familien angepasst. Auf Wasserrutschen, einem Kleinkinderspielplatz, Trampolins und Wellenbecken können sich Kinder so richtig austoben. Aber auch Ruhe und Entspannung kommen nicht zu kurz. Im sogenannten Refugium kann man sich durch verschiedene Massagen, entspannende Ölbäder und wohltuende Körperpackungen rundum verwöhnen lassen.
Auch im Südburgenland ergänzen sich
Entspannung und Genuss. Das
Restaurant „Traube“ im
REITERS SUPREMEHOTEL in
Bad Tatzmannsdorf wurde heuer von Gault Millau mit
zwei Hauben ausgezeichnet. Im gemütlichen
Gasthaus „Csencsits in Kohfidisch zaubert der ehemalige Taubenkobel-Koch Jürgen Csencsits aus saisonalen Produkten der Region höchst burgenländische Genüsse. Bei
Wachter-Wieslers „Ratschen in Deutsch-Schützen werden mit Tradition und Innovation Produkte aus der heimischen Landwirtschaft auf Hauben-Niveau veredelt. Und das kulinarische Credo des Restaurants
Zum alten Weinstock in Rudersdorf lautet: „Burgenländisch Bodenständiges mit Mediterranem verweben.“ – Gault Millau war diese Kochkunst ebenfalls eine Haube wert.