Der Wald bietet Lebensraum für verschiedene Nagetiere (Haselmaus, Siebenschläfer und Eichhörnchen) sowie dem Wild (Rehe, Rothirsch). Verbreitete Raubtiere sind Fuchs, Dachs und Marder, seltener sind Iltis, Hermelin oder auch Wiesel. In Höhen über 1300 m findet man den Schneehasen. Im Hochgebirge (1300 m - 2700 m Höhe) ist das Murmeltier heimisch.
Das charakteristische Tier in den Alpen ist die Gemse. Der Steinbock konnte stellenweise wieder eingebürgert werden. Häufig sind in der Luft kreisende Bussarde, Sperber und Habichte zu beobachten. Seltener sind Steinadler, die in wenigen Paaren an der Waldgrenze brüten. Die Gewässer Kärntens sind fischreich, zu ihrem Bestand zählen vor allem Forellen, aber auch Äschen, Zander, Hechte, Saiblinge, Schleien und Karpfen.
In der Nähe von Gewässern leben Ringel- und Würfelnattern. Die große, bis zu 1,80 Meter lange Äskulapnatter bevorzugt warme Plätze. Sie wanderte wie die Sandviper aus dem mediterranen Raum hier ein. Die Kreuzotter dagegen gibt es überall. Der Alpensalamander ist vorzugsweise in der Dämmerung und bei Regen unterwegs. Auf warmen Felsen, an sonnigen Wegrändern, entdeckt man die Smaragdeidechse. Unter den Insekten sind viele streng geschützt, so der Alpenbock, Hirschkäfer, Nashornkäfer, Schwalbenschwanz, Totenkopfschwärmer und Trauermantel.