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Kärnten - HINWEISE

Die ältesten Kunstschätze sind Fundstücke aus der Hallstattzeit (Bleifiguren), ebenso viele bedeutende Funde und Ausgrabungen der keltischen Siedlungsperiode und aus der Römerstadt Virunum am Zollfeld, die im Landesmuseum in Klagenfurt aufbewahrt werden.

Die Romanik (10. - 13. Jh.) schuf ast ausschließlich Kirchen (typische romanische Pfeilerbasilka) wie der Dom zu Gurk. Zu den bedeutendsten Kunstschätzen des hohen Mittelalters zählen die Freskenzyklen, welche die Wände der Kirchenräume schmücken (Gurk, Friesach). Auch die Gotik fand vor allem in zahlreichen Kirchenbauten ihren Ausdruck. Riesige farbige Glasfenster setzten neue Akzente. Auch gotischen Wandmalerei (Werke des Meisters Thomas von Villach in Thörl-Maglern, Gerlamoos) und Tafelmalerei in Verbindung mit der Schnitzkunst erreichten in Flügelaltären ihre Vollendung.

Im 16. Jahrhundert begann, von Italien ausgehend, der Einfluss der Renaissance mit ihren herrlichen Arkadenhöfen stärker zu werden (Schloss Porcia in Spittal an der Drau). In der Barockzeit wetteiferten Kaiser, Kirche und Adel mit prunkvollen Schlossbauten, Kirchen und Klosteranlagen. Viele romanisch-gotische Kirchen wurden barockisert. Der bekannteste Kärntner Barockmaler war Joseph Ferdinand Fromiller. Vorallem schön verzierte Hausfasseden erinnern an die Biedermeierzeit im 19. Jahrhundert.
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