Die Landschaften reichen von den schroffen Kalkalpen im Norden über die Kuppen der Kristallingebiete der Niederen Tauern bis zum bewaldeten Mittelgebirge des Grazer Paläozoikums und flachen Hügelland des steirischen Tertiärbeckens.
In der von vulkanischen Gesteinen durchsetzten Schichtfolge von paläozoischen Schiefern und Karbonaten finden sich zahlreiche Lagerstätten wichtiger Rohstoffe, wie Eisenerze, Magnesit oder Talk. Der steirische Erzberg ist der größte Bergbau in Österreich. Hier werden ca. 3 Millionen Tonnen Erz pro Jahr mit 32% Eisen- und 2% Mangangehalt gewonnen.
Gegen Süden folgt das Kristallin der Niederen Tauern und der Koralpe.
Vor 20 Millionen Jahren griff das Meer von der Ungarischen Tiefebene in den Alpenraum über. Das steirische Tertiärbecken senkte sich ein und wurde überflutet. Im weststeirischen Becken liegt das Köflacher Kohlenrevier, in dem seit dem 18. Jh. 127 Millionen Tonnen Kohle abgebaut wurden.
Durch das Einsenken des Beckens an Schwächezoenen der Erdkruste kam es vor ca. 18 Millionen Jahren zu vulkanischer Tätigkeit. Basaltische Laven erreichten die Erdoberfläche (Basaltschlot, der die Riegersburg trägt, Säulenbasalte von Klöch). Eine Nachwirkung des Vulkanismus im steirischen Tertiärbecken ist die erhöhte geothermische Tiefenstufe - sie wird durch Wasserbohrungen zu Bade- und Heizzwecken genutzt (Thermenregion).