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Burgenland - HINWEISE

Im Burgenland hat die Landwirtschaft große Bedeutung: 49,8 % der Landesfläche werden land- bzw. forstwirtschaftlich genutzt und 15 % der burgenländischen Bevölkerung sind in diesem Wirtschaftszweig tätig. Das Burgenland hat vor allem als wichtiger Produzent von Obst und Gemüse in der Nähe der Großstädte Wien und Graz. Eine besondere Stellung nimmt der burgenländische Weinbau ein, der hier schon von keltischen Siedlern vor 2700 Jahren und später von den Römern betrieben wurde. Das Burgenland ist nach Niederösterreich die zweitgrößte Weinbauregion Österreichs (36,1 % der österreichsichen Weinbaufläche) mit vier Weinbaugebieten: Neusiedler See, Neusiedler See-Hügelland, Mittelburgenland und Südburgenland. Zentrum des Weinbaus ist das Ufer und die Umgebung des Neusiedler Sees (Seewinkellandschaft). Das Pannonische Klima und die Sandböden bieten hier ideale Bedingungen. Ein seltener Wirtschaftszweig entstand in Zusammenhang mit dem Schilfgürtel des Neusiedler Sees: das reichlich vorhandene Schilfrohr dient dem Schilfplatten- und Stukkaturstrohgewerbe; auch verschiedenste Korbwaren werden erzeugt. Eine große Rolle spielt der Fremdenverkehr, vor allem im Bereich des Neusiedler Sees. Eine lange Tradition haben die Kurorte Bad Tatzmannsdorf und Bad Sauerbrunn.
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