Den Spuren Joseph Haydns folgt der Haydn-Pfad in Eisenstadt, der im Jahr 2009 zu 10 Haydn-Originalschauplätzen, u.a. dem Haydn-Haus, dem Gartenhaus und dem Kräutergarten, der Bergkirche und dem Mausoleum führt.
Haydn-Haus Nirgendwo sonst wird der Mensch Joseph Haydn so lebendig spürbar wie in dem wunderschönen Barockhaus in der Joseph Haydn-Gasse 19, das er von 1776 bis 1788 bewohnte. Heute ist es als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich und birgt eine wunderbare Ausstellung über das Leben und Schaffen des großen Komponisten. Zimmer und Küche sind wie zu Haydns Zeiten eingerichtet. Neben Originalportraits von Joseph Haydn finden sich in der Ausstellung auch besondere Raritäten wie der Eisenstädter Hammerflügel aus dem Jahr 1780 und der Orgeltisch aus der Bergkirche aus dem Jahr 1797. Erst- und Frühdrucke ausgewählter Werke („Die Schöpfung“) veranschaulichen die musikalische Entwicklung des Komponisten.
Gartenhaus und KräutergartenZusammen mit dem Wohnhaus in der Haydngasse hatten Haydn und seine Frau Anna Aloysia auch ein "Kuchlgärtl" außerhalb der damaligen Stadtmauern erworben. Der Kräutergarten der Familie Haydn wird auch heute noch liebevoll gepflegt und vermittelt als Schaugarten mit den bekanntesten Pflanzen aus der "Haydn-Zeit" ein ebenso romantisches wie authentisches Flair aus dem ganz privaten Umfeld des Meisters.
www.haydnhaus.at
Bergkirche Eisenstadt
Die Bergkirche ist eine der wichtigsten Haydn-Gedenkstätten. Joseph Haydn hat viele seiner Messen für die Bergkirche geschrieben. Hier befindet sich auch eine jener sieben Eisenstädter Orgeln, die der Meister noch selbst gespielt hat. In dem im hinteren Seitentrakt der Bergkirche errichteten
Mausoleum hat der Meister eine würdige letzte Ruhestätte gefunden.
www.haydnkirche.atWeitere Informationen zu den Originalschauplätzen im Burgenland erhalten Sie beim
Burgenland Tourismus