
Die Semmeln kleinwürfelig schneiden und salzen. Die Milch mit den Eiern versprudeln, über das Brot gießen, leicht unterziehen, zudecken und ½ Stunde stehen lassen.
Den Speck sehr fein schneiden und anbraten. Selchfleisch klein schneiden und anbraten, harte Wurst klein schneiden und direkt zum Brot geben. Die in Butter geröstete Zwiebel und die geschnittenen Kräuter beifügen. Das Mehl darüberstreuen, mit einem Kochlöffel alles vermengen und zu einer eher festen Masse zusammendrücken.
Mit nassen Händen 8 bis 12 gleich große Knödel formen und gut drehen. Knödel in die leicht wallende Suppe geben und ca. 12 Minuten kochen lassen. Der Knödel soll außen glatt sein und innen eine lockere Masse aufweisen. Ist der Knödel zu weich, gibt man etwas Mehl dazu und drückt beim Formen fester zu. Zu feste Knödel werden mit Eiermilch lockerer. Gute Knödel steigen in der Suppe sofort auf.
Nach altem Brauch isst man den ersten Knödel in der Suppe, den zweiten zu Sauerkraut, Rotkraut oder Krautsalat, aber auch zu Fleischspeisen wie Gulasch.
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Vom Wiener Schnitzel bis zu Käsespätzle - kaum eine andere Küche wurde von so vielen Einflüssen geprägt wie die österreichische. Doch von der "österreichischen" Küche zu sprechen, wäre zu einfach, denn jedes Bundesland hat seine eigenen Spezialitäten.
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