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Angelika Kauffmann – Portrait einer Künstlerin

Angelika Kauffmann – Malerin des Klassizismus, Freundin Johann Wolfgang von Goethes und Gründungsmitglied der „Royal Academy of Arts“. Ihre Bilder sind in allen großen Museen zu finden: in der Eremitage von St. Petersburg, der Pinakothek München, in den Uffizien in Florenz und im Tate Museum in London.

Angelika Kaufmann Museum © Schwarzenberg Tourismus/Bereuter
Die Wurzeln der renommierten Künstlerin liegen im Vorarlberger Schwarzenberg im Bregenzerwald. Die berühmte Malerin wurde 1741 in Chur als Tochter eines Freskenmalers und einer Hebamme geboren. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Kauffmann in Schwarzenberg, wo die talentierte Zeichnerin als Wunderkind galt und schon im Alter von 16 Jahren mit der künstlerischen Gestaltung des Kreuzweges in der Dorfkirche beauftragt wurde.

Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit konzentrierte sich Kauffmann auf die Portraitmalerei. Ihre Bildnisse berühmter Reisender verhalfen ihr zu internationalem Ruhm und führten sie in Großstädte wie London und Rom. Mit ihrem Talent und ihrer Stilsicherheit erlangte Kauffmann in den Künstler- und Adelskreisen der damaligen Zeit großes Ansehen. Der Schriftsteller Johann Gottfried Herder bezeichnete sie als die „kultivierteste Frau Europas“ und drückt damit ihre Pionierrolle als Frau in der damals männlich geprägten Domäne der Kunst aus.

Bei einem Besuch im Angelika Kauffmann-Museum in Schwarzenberg erhalten die Gäste Informationen über das aufregende Leben der Malerin und können zahlreiche Werke bestaunen. Auch ein Besuch der Schwarzenberger Dorfkirche lohnt sich: Kauffmanns Hochaltarbild und ihre Kreuzwegstationen zieren noch heute die Wände des Gotteshauses.

Angelika Kauffmann Museum