
Sich einmal im Leben wie eine Katze fühlen oder unter fachkundiger Anleitung seine Lieblingspflanze klonen: Das Ars Electronica Center in Linz ist ein Museum zum Mitmachen, das sich ganz der greifbaren Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und technologischer Zusammenhänge widmet.
Eine Idee mit Strahlkraft, wie es bereits die farblich changierende Fassade des spektakulären Glaskubus direkt an der Donau, und gegenüber dem Lentos Kunstmuseum, zum Ausdruck bringt. Es verwundert nicht, dass allein die 5.100 Quadratmeter LED-Fassade bereits drauf und dran ist, dem Wahrzeichen von Linz, dem Pöstlingberg, den Rang abzulaufen.
In der Main Gallery darf in vier Schwerpunktlabors im Rahmen zahlreicher interaktiver Installationen experimentiert werden. Es wird der Frage nachgegangen, wie sich die Lebenswelt des Menschen und der Mensch selbst verändert, wir er seine Umwelt beeinflusst, und wie unsere Welt in der Zukunft aussehen könnte. Kernstück des kuratorischen Programms bildet die ständige Ausstellung “Neue Bilder vom Menschen”.
Interdisziplinäres Denken und die offene Begegnung von Experten aus Kunst und Wissenschaft mit ihrem Publikum charakterisiert auch das weltweit renommierte und prominent besetzte Ars Electronica Festival, das seit 1979 jedes Jahr in Linz stattfindet. Seine Aufgabe: digitale Medienkunst in den öffentlichen Raum zu tragen. Eine Mission, die nicht zuletzt angesichts des bereits traditionellen Besucheransturms Jahr für Jahr als rundum gelungen betrachtet werden kann.
www.aec.at

Bereits 1833 als Vereinsmuseum begründet, bekam das Oberösterreichische Landesmuseum erst 1895 sein Haupthaus, das "Francisco-Carolinum", das heute zeitgenössische Kunst mit Bezug zum Bundesland Oberösterreich beherbergt.

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