Im Dorfmuseum Mönchhof im burgenländischen Seewinkel wurde dem Leben der Bauern und Handwerker, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hier noch ihr traditionelles Tagwerk verrichteten, ein lebendiges Denkmal gesetzt.
Foto: Dorfmuseum Mönchhof
Alte Häuser und Werkstätten, Einrichtungsgegenstände und Gerätschaften wurden auf Privatinitiative vor dem Vergessen und Verschwinden bewahrt und laden die Besucher ein, für ein paar Stunden an Arbeit und Freizeit, Freuden und Nöten jener Tage teilzuhaben.
Das Dorfmuseum teilt sich in drei Bereiche. Im ersten geht es um die Grundlagen der Existenzsicherung - vom Getreidebau bis hin zur Rübenwirtschaft, im zweiten um die Bevorratung für den Eigenbedarf. Hinter einem kleinen Teich liegt der dritte Teil, ein idealtypisches Dorf mit allem, was damals dazugehörte: Teich, Gasthaus, Schule, Kino, Gemeindeamt, Feuerwehr, Werkstätten, Geschäfte, Milchhaus und vieles mehr.
Eintreten, verweilen und die Fantasie spielen lassen heißt es in diesem Freilichtmuseum, das 2009 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet wurde.
www.dorfmuseum.at