
Das Jüdische Museum Hohenems setzt die 1905 vom damaligen Hohenemser Rabbiner Aron Tänzer begonnene Dokumentation jüdischen Lebens in Vorarlberg programmatisch fort. Die Dauer- und Wechselausstellungen umkreisen Themenschwerpunkte wie: Die Geschichte der Jüdischen Gemeinde bis zu ihrem Ende 1938, die künstlerische Auseinandersetzung zu Fragen des Umgangs mit Erinnerung und Gedenk-Kulturen und die jüdische Gegenwart in Europa. Mittels modernen Audioguides und Videostationen werden die Inhalte besonders lebendig präsentiert.
Dabei wird den Menschen, ihren Geschichten und ihrem Beitrag zur Entwicklung Vorarlbergs und der umliegenden Regionen besonderer Raum gegeben. Konfrontiert mit den Fragen der Besucher entfaltet die Ausstellung die konkrete Lebenswirklichkeit der Diaspora im Kontext einer europäischen Geschichte von Migration und grenzüberschreitenden Beziehungen, Netzwerken und Globalisierung.

Direkt an der Uferstraße des Bodensees setzt geätztes Glas in Kubenform einen optischen Akzent: das KUB. In seinem Inneren harrt der „Kern der Kunst“ seiner Entdeckung.
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