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Kleine Museen in Niederösterreich

Die Vielfalt des Bundeslandes Niederösterreich spiegelt sich auch in seinen Museen wider. Vom Nonseum geht es über das Fahrradmuseum bis hin zum Akkordeonmuseum.

Augengläser © Nonseum
Seegrotte Hinterbrühl
Das Schaubergwerk Seegrotte Hinterbrühl ist ein stillgelegtes Gipsbergwerk mit mythisch anmutenden Stollen, einem Bergwerks-, bzw. Barbaramuseum und dem größten unterirdischen See Europas, der 60 Meter tief unter der Erde liegt.
www.seegrotte.at

Amethyst Welt Maissau
Weltweit gibt es nur zwanzig Bänderamethystvorkommen, eines davon in Maissau. Rund um dieses seltene Naturschauspiel lockt eine abwechslungsreiche Erlebniswelt: Herzstück ist die freigelegte Amethystader, von der man 40 Meter in einem Stollen bestaunen kann. Ergänzt wird dieses unterirdische Abenteuer durch Mulitmedia-Ausstellungen, die die Bedeutung des Amethysten in der Geschichte - von den Pharaonen über die Römer bis zur katholischen Kirche und in der Heilkunst - zeigen. Im Schatzgräberfeld dürfen Besucher nach ihrem persönlichen Stein schürfen und im Amethyst Park laden verschiedene Themengärten und Energiestationen zum Schauen und Entspannen ein.
www.amethystwelt.at
 
Fahrradmuseum Retz
Die Ausstellung umfasst die Fahrradgeschichte ab 1820. Zu sehen sind ein Laufrad, ein Tretkurbelrad, ein Dampfdreirad (Modell) mit Original-Zeichnungen, dazu die Geschichte des Erfinders sowie ein Hochrad und Niederräder bis zur heutigen Zeit und außerdem interessante Fahrradbilder, Werbetafeln, Fahrradteile und Beschreibungen.
www.fahrradmuseum.at

Akkordeon Museum
250 Exponate, teils sehr seltene und besondere Instrumente sowie Kunst und Kitsch rund ums Akkordeon, umfasst die Akkordeonsammlung Thanheiser in Melk. In die Ausstellung integriert ist ein Spielraum mit Instrumenten für Kinder und Jugendliche zum Ausprobieren.
www.akkordeonmuseum.at

Nonseum in Herrnbaumgarten
Mit seinen geprüften Klassikern des Nonsens zeigt sich in diesem weltweit einzigartigen Museum, geführt vom "Verein zur Verwaltung von Gedankenüberschüssen", die hohe Kunst des Augenzwinkerns besonders zielstrebig. Zu sehen sind "Erfindungen, die das tägliche Leben erleichtern." Epochale Weltverbesserungen wie der "ausrollbare Zebrastreifen" konkurrieren mit der historisch einzigartigen "Knopflochsammlung", freundlich besonnt vom "Schirm für Sonnenanbeter".
www.nonseum.at

Zdarsky-Skimuseum in Lilienfeld
Mathias Zdarsky gilt als Begründer der alpinen Skifahrtechnik. 1890 entwickelte er die seitenstabile, stark gefederte Lilienfelder Stahlsohlenbindung, die den Ski lenkbar machte, zudem verkürzte er den Ski und machte so erstmals das Befahren von Steilhängen und Torläufe möglich. Die von Zdarsky erfundene „Alpine (Lilienfelder) Skifahr-Technik“ mit Vorlagestemmschwung gilt als die erste alpine Schwungtechnik. Das Skimuseum präsentiert die Entwicklung der Ski und Bindungen ab 1890, auch andere Wintersportgeräte aus früherer Zeit sind zu sehen. Zwei Schauräume widmen sich ausschließlich dem Werk Zdarskys, der auch Maler und Bildhauer war.
www.zdarsky-ski-museum.at 
  

Die größten Museen in Niederösterreich