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Stift St. Florian

Das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian bei Linz ist eines der bedeutendsten Barockbauwerke Österreichs. Mauerreste unter der Basilika gehen auf die Zeit des Märtyrers Florian im 4. Jahrhundert n. Chr. zurück, dessen Grab als Wallfahrtsstätte diente.

Stift St. Florian, Oberösterreich © Österreich Werbung/Porizka
Teile der Barockanlage sind frei zugänglich: Die prächtige Stiftsbasilika, der Prälatengang mit Treppenhaus, der Innenhof und der Prälatengarten.

Bei einer Stiftsführung lernt man die einzigartigen Kunstschätze des Stiftes kennen: den spätmittelalterlichen Sebastianaltar von Albrecht Altdorfer in der Stiftsgalerie, den Marmorsaal, die Kaiserzimmer, die Bildergalerie des Stiftes und die Bibliothek, die mit etwa 150.000 Bänden, zwei Drittel davon älter als 100 Jahre, eine der geschichtsträchtigsten Klosterbibliotheken Österreichs darstellt.

Jeder der wunderschönen Klosterräume hat seinen ganz individuellen Charme und vertieft das Verständnis für klösterliche Lebensweisen und Traditionen. Doch nicht nur visuell hinterlässt St. Florian bleibende Eindrücke: Die Brucknerorgel der Basilika ist mit 7.386 Pfeifen eine der größten Kirchenorgeln Österreichs. Zu den vielen Gästen, die hier musizierten, zählt neben Anton Bruckner auch Franz Schubert. In Erinnerung an Anton Bruckner, der sich im Stift zum Komponisten entwickelte, finden jährlich im August die Brucknertage statt.

Stift St. Florian

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