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Werner Berg Museum

Ein studierter Staatswissenschafter und Kunstmaler aus Wuppertal entschließt sich, auf einen Kärntner Bergbauernhof zu ziehen. Dieser entscheidenden Wende im Leben des Werner Berg und seinem Schaffen auf dem Rutarhof verdankt Kärnten jene einzigartige Dokumentation des slowenisch-kärntnerischen Lebens, die heute den Kern des Werner Berg Museums bildet.

Werner Berg Museum in Bleiburg: Skulpturengarten mit Werken von Johann Feilacher © Werner Berg Museum

In einem sensibel renovierten Gebäude am Hauptplatz von Bleiburg empfängt den Besucher ein repräsentativer Querschnitt durch das Lebenswerk eines Menschen, der seine Wahlheimat zwar mit dem Blick von außen betrachtet, aber mit viel innerer Wärme interpretiert hat.

Es sind meist flüchtige Momente, die Berg in seinen Gemälden und Holzschnitten einfängt – etwa einen Nachmittag beim Eisstockschießen, eine spezielle Lichtstimmung auf dem Hof oder die Gesichtszüge eines wettergegerbten Bauern. Sein unverkennbarer flächiger Stil, seine Tendenz zu Vereinfachung und Stilisierung und das charakteristische Wechselspiel von hellen und dunklen Farben verleihen seinem Werk jedoch eine nachhaltige Intensität, die den malenden Bergbauern zu einem wahren Chronisten seiner Zeit macht.

Ergänzt wird die Fülle an Gemälden und Holzschnitten, die nach dem Tod Werner Bergs 1981 in den Besitz einer eigens errichteten Stiftung übergingen, von periodisch wechselnden Sonderausstellungen auf hohem internationalem Niveau.

www.wernerberg.museum