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Biosphärenparks in Österreich

Ein Biosphärenpark verbindet den Schutz bedeutender Natur- und Kulturwerte und die Entwicklung nachhaltiger Nutzungsweisen. In Österreichs Biosphärenparks, wo Tradition und ökologische Vielfalt das Sagen haben, leben Natur und Mensch auf.

Biosphärenpark Großes Walsertal © Großes Walsertal Tourismus

Vorarlberg: Biosphärenpark Großes Walsertal

Im Großen Walsertal, einem dünn besiedelten, bergbäuerlich geprägten Gebirgstal, finden Gäste eine idyllische Bergwelt mit Schluchten, Wildbächen und bunten Alpwiesen vor. Der Natur nutzen, ohne ihr zu schaden”, ist das Credo der Region. Bekanntheit erlangte die Region durch ihren würzigen Bergkäse, den „Walserstolz“, der auch bei einer Wanderung zu den Alpsennereien verkostet werden kann.

Ein Betrieb, auf den die Walser stolz sind, ist die Propstei St. Gerold. Das Kloster mit dem österreichischen Umweltzeichen verfügt über ein Gästehaus, das bis zu 70 Urlaubern Unterkunft bietet. Willkommen sind auch Menschen in schwierigen Lebenslagen, die mit dem Projekt „Oase” unterstützt werden.
www.grosseswalsertal.at

 

Kärnten: Biosphärenpark Nockberge

Malerisch in Österreichs südlichstem Bundesland liegen die Kärntner Nockberge, die zu den ältesten Gebirgsformationen Europas zählen. Erlebbar wird dieser ursprüngliche Naturraum auf dem umfassenden Wegenetz rund um die als „Nocken“ bezeichneten Bergkuppen. Als kundige Begleiter für Erlebnisse wie majestätische Sonnenaufgänge auf dem Gipfel und Begegnungen mit tierischen Bewohnern stehen die „Biosphärenpark-Ranger“ bereit. Unterwegs verwöhnen Gastgeber auf zahlreichen Almhütten die Wanderer mit hausgemachten Spezialitäten.
www.biosphaerenparknockberge.at

 

SalzburgerLand: Biosphärenpark Salzburger Lungau

Im größten Biosphärenpark Österreichs finden die Bauern geschützte Bedingungen für die saubere und faire Produktion ihrer Spezialitäten vor. Viele Erzeuger haben sich der Slow-Food-Bewegung verschrieben, die sich für den echten Genuss einsetzt, ohne die Umwelt oder das Wohl der Tiere zu beeinträchtigen. Die bäuerlichen Produzenten gewähren Einblick in die Lebensmittelherstellung und geben Impulse für ein bewussteres Einkaufs- und Essverhalten. Auf der Twenger Alm erfährt man beispielsweise alles über die Herstellung von Butter und Käse aus frischer Almmilch. Und dem Weg des Getreides vom Acker ins Brot gehen Besucher beim Biohof Sauschneider nach, wo sie in der Backstube beim Teigkneten mit anpacken.
www.biosphaerenpark.eu
www.lungau.at
 

Burgenland: Biosphärenpark Neusiedler See

Rund um den größten See Österreichs finden Tier und Mensch ein naturbelassenes Refugium vor. Der Biosphärenpark Neusiedler See, der sich teilweise mit dem Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel überschneidet, weist eine außergewöhnlich hohe Artenvielfalt auf. Der See und sein rund 178 km² großer Schilfgürtel stellen für eine Reihe seltener Tierarten wie Insekten, Fische und Amphibien den Lebensraum dar. Die größte Bedeutung besitzt der Schilfgürtel jedoch für die Vogelwelt: Die großen Schreitvögel wie Reiher und Löffler nennen diese Zone des Nationalparks ebenso ihr Zuhause wie eine Reihe von Singvögeln, Hühner- und Entenarten. Eine wichtige Funktion erfüllt der Schilfgürtel des Neusiedler Sees als Brutplatz für etwa 400 Gänsepärchen.
www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at
 

Niederösterreich/Wien: Biosphärenpark Wienerwald

Der Wienerwald ist der einzige am Rande einer Millionenstadt gelegene Biosphärenpark Europas und erstreckt sich mit einer Fläche von 105.000 Hektar über 51 niederösterreichische Gemeinden und sieben Wiener Gemeindebezirke. Bei geführten Wanderungen und Veranstaltungen machen die Gemeinden im Biosphärenpark Flora und Fauna des Reservats erlebbar. Im dichten Unterholz des Wienerwalds finden putzige Tierchen wie die Haselmaus Unterschlupf.
www.bpww.at