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Burgenland: „Grenzerfahrungsweg“ Bildein

Auf dem „Grenzerfahrungsweg“ im burgenländischen Bildein setzen sich Besucher aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema „Grenzen“ auseinander.

Grenzerfahrungsweg Bildein © Peter Lechner, HBF

Die Stationen entlang des Weges machen historische, kulturelle und landschaftliche Gegebenheiten der Region zum Thema und bieten ebenso meditative wie abenteuerliche Erlebnisse für Jung und Alt.

Vom Dorfplatz von Bildein aus wandern die „Grenzgänger“ zur österreichisch-ungarischen Grenze, überqueren dort die Pinka und spazieren am gegenüberliegenden Flussufer wieder zurück. Unterwegs machen die Besucher Halt, um Grenzen verschiedenster Art auszuloten: Das Labyrinth beispielsweise symbolisiert den Weg des Lebens und lädt zu meditativen Rundgängen. Philosophische Textpassagen über die Vergänglichkeit regen dabei zum Nachdenken an. Beim Klettern gehen die Besucher an ihre körperlichen Limits. Und der ehemalige Wachturm der Ungarn versetzt Besucher zurück in die Zeit des Kalten Kriegs, als Soldaten die heute unsichtbare Staatsgrenze bewachten.

Der fünf Kilometer lange Weg lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad besuchen, fast alle Stationen sind barrierefrei zugänglich. Der Zutritt ist kostenlos, geführte Wanderungen gibt´s gegen Voranmeldung.

Gemeinde Bildein