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Familienexpedition Wildnis

Im Kanu durch die Auen gleiten, die Geheimnisse des Moors entdecken oder in der Wildnis übernachten: Kleine und große Spürnasen gehen in Österreichs ursprünglichen Naturräumen auf Erkundungsreise.

Im Kanu durch den Auwald bei Tulln, Niederösterreich © Stadtgemeinde Tulln

Oberösterreich: im Kanu durchs Europareservat

Mit dem Kanu gleiten Besucher über die Wasserwege des Europareservats Unterer Inn. Neben Biber und Reh lassen sich dort bis zu 250 Vogelarten beobachten, die im Augebiet geschützte Brutplätze gefunden haben. Silberreiher, Nachtreiher oder Flussuferläufer schätzen das Gebiet aufgrund der zahlreichen Schlammbewohner - insbesondere Würmer und Insekten -, die ihre Nahrungsgrundlage bilden. Nach der Bootstour lädt der „Weg der Sinne“ in der Braunauer Au zum spielerischen Entdecken der Natur ein.
Tourismus Braunau am Inn
 

Oberösterreich: WildnisCamp im Nationalpark Kalkalpen

Spannende Abenteuer verspricht ein Aufenthalt im Nationalpark WildnisCamp. Bei Streifzügen durch die ungestüme Natur entdecken die Teilnehmer das ursprüngliche Leben in der Wildnis und lernen dabei, für sich und die Gruppe Verantwortung zu übernehmen, wie das Leben in der Gemeinschaft funktioniert und welche Fähigkeiten es braucht, um sich in Wald und Flur versorgen zu können. Gemeinsam wandert man durch die Wildnis des Nationalparks, zerkleinert Holz mit Axt und Handsäge, entzündet Feuer ohne Feuerzeug und Streichholz, stellt Essgeschirr her und entdeckt die Tier- und Pflanzenwelt rund um das Camp. Auch bei Nacht geht das Abenteuer weiter: Da heißt es, im Lager Wache halten und Geschichten am Lagerfeuer lauschen. Zur Auswahl stehen unter anderem die Camps "Expedition in die Waldwildnis", "Abenteuer Wildnis für Familien", "WildnisCamp für Kids" oder "Echte Kerle - Vater & Sohn in der Wildnis".
Wildniscamp Nationalpark Kalkalpen
 

Niederösterreich: Wanderung zur 1.000-jährigen Eibe

Über 50 m hohe und weit über 500 Jahre alte Tannen und Fichten mit bis zu 4,8 m Umfang sind die Schätze des Wildnisgebiets Dürrenstein im niederösterreichischen Mostviertel. Das größte zusammenhängende Wildnisgebiet Mitteleuropas ist in weiten Teilen seit der letzten Eiszeit unberührt und bietet Lebensraum für zahlreiche Wildtiere wie den Braunbären, die Schneemaus, die Alpenspitzmaus oder das braune Langohr. Mit dem Ranger lernen Besucher die biologischen Zusammenhänge im Wald kennen und wandern zu einer mehr als 1.000 Jahre alten Eibe. Bei einem Grillabend am Ufer der Ybbs klingt der Tag gemütlich aus. Am nächsten Tag steht ein Besuch im Naturschutzgebiet Hochmoor Leckermoos, in dem viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten gedeihen, auf dem Programm.
Mostviertel Info
 

Niederösterreich: die grüne Wildnis an der Donau

Der Nationalpark Donau-Auen schützt eine ursprüngliche Flusslandschaft, in der seltene Arten wie die Europäische Sumpfschildkröte ein Zuhause finden. Eine Bootstour im Nationalpark  – ob auf der frei fließenden Donau oder im verträumten Seitenarm – ist ein beeindruckendes Erlebnis für Groß und Klein. Im Kanu oder Schlauchboot nehmen die Teilnehmer auch selbst das Paddel in die Hand. Wer es gemütlicher mag, ist auf der „Tschaike“, dem Nachbau eines historischen Donauschiffs, gut aufgehoben. Wer Bekanntschaft mit der scheuen europäischen Sumpfschildkröte, der einzigen natürlich vorkommenden Schildkrötenart Österreichs, machen möchte, hat auf der Schlossinsel beim schlossORTH Nationalpark-Zentrum Gelegenheit dazu.

Auch das verzweigte Netz an Wasserwegen durch den Auwald bei Tulln lässt sich gemütlich per Boot erkunden. Vom Kanu aus beobachtet man schwarze Blässhühner, BiberGraureiher und bunt schimmernde Libellen. Auch Rehe haben im Auwald ihr Rückzugsgebiet und kommen nahe ans Ufer. Geocaching-Fans halten auch Ausschau nach einem der Schätze, die im Auwald versteckt sind. Und nach der Tour schlagen die Besucher auf einer Wiese ihre Picknickdecke auf, um Spezialitäten aus der Region zu genießen.
Donau Niederösterreich Tourismus
 

Tirol: im geheimnisvollen Zirbenwald

Ein Themenweg lüftet die Geheimnisse des Obergurgler Zirbenwalds, eines ca. 20 ha großen Areals mit teils über 300 Jahre alten Bäumen. Über knorrige Wurzeln wandern die Besucher durch dieses Naturjuwel, machen Bekanntschaft mit neugierigen Murmeltieren und lauschen spannenden Geschichten. Unterschiedliche Stationen entlang des Themenwegs laden dazu ein, die Vogelwelt oder die Pflanzen zu erforschen. Die etwa eineinhalbstündige Wanderung führt auch an einem kleinen Moor vorbei. Ausgangs- und Endpunkt ist Davids Hütte in Obergurgl.
Naturpark Ötztal