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Niederösterreich: in den March-Thaya-Auen

Sobald die Wassermengen der Schneeschmelze die Wanderrundwege im nordöstlichen Weinviertel wieder freigeben, können Wanderer in den Altarmen von March und Thaya die grüne Wildnis und eine einzigartige Vogelwelt erkunden.

March-Thaya-Auen © Regionalverband March-Thaya-Auen

Beim Auenweg „Von Fürstengut und Bauernwiesen“ in Rabensburg treten die Besucher den Weg zu den Auwiesen der Thaya ganz historisch an. Vom Schloss Rabensburg, dem Lieblingssitz von Maximilian von Liechtenstein im 17. Jahrhundert, geht es bei der zirka eineinhalbstündigen Wanderung hinaus zu den Bauernwiesen, die sich im Frühjahr und Sommer in den prächtigsten Farben präsentieren: Das gelb blühende Scharbockskraut, die zierlichen weißen Frühjahrsknotenblumen und die seltene, blau leuchtende Sibirische Schwertlilie haben in den Feuchtwiesen ihr Zuhause. Die 5,5 Kilometer lange Strecke führt neben der gemütlich dahinfließenden Thaya flussabwärts durch die Flur „Grisa“ über den historischen Mühlgraben wieder zurück zur liechtensteinschen Residenz.

Den Ornithologen lässt sich in Hohenau beim March-Rundweg „Vogelhochzeit“ über die Schulter schauen, wenn sie in der Beringungsstation Rohrammer, Zilpzalp, Watvögel und Co. ihre Ringe anlegen. Bei den vogel.schau.plätzen am Beobachtungsturm am ehemaligen Kühlteich der Zuckerfabrik oder im Beobachtungsversteck an den 38 Hektar großen Anlandebecken warten Lachmöven, Schwarzhalstaucher, Flußregenpfeifer und Brautente darauf, entdeckt zu werden. Auf schmalen Fischerwegen wandern die Naturliebhaber, begleitet vom markanten Klopfen der Spechte und dem trillernden Gesang des Rotkehlchens, durch die verwachsenen Weiden- und Pappelwälder zur March-Thaya-Mündung direkt am Dreiländereck Österreich, Slowakei und Tschechien. Am Ende der acht Kilometer langen Wanderung, vorbei an ausgedehnten Sumpfwiesen, halten die Besucher bei einem alten Fischteich, in dessen Wellen sich der vom Aussterben bedrohte heimische Wildkarpfen tummelt. 
www.marchthayaauen.at