
Am Dorfplatz trifft sich Groß und Klein, um unter fachkundiger Begleitung dem Randobach zu folgen. Doch zunächst informiert sich die Forschergruppe in der neu inszenierten Fossilienausstellung über die geologische Entwicklung dieser Region. Der Weg des Bachs führt durch ein kühles Waldstück. Glitzernde Tropfen hängen an Gräsern und Alpenblüten. Dünne Rinnsale durchziehen das Moos und springen über Baumwurzeln. Das Wasser legt frei, was von einem eiszeitlichen Meer überblieb: Fossile Schneckenhäuser, Muscheln, Korallen oder Seeigel, durch hohen Druck vor ca. 110 Millionen Jahren versteinert. Die Hosen hochzukrempeln, um im Bachbett zu waten, lohnt sich, denn am Grund schimmern besonders viele Fossilien.
Die geologische Reise setzt sich in Richtung „Schneckenwand“ fort. An der wichtigen Fundstelle für versteinertes Meeresgetier fordern die Expeditionsteilnehmer ihr Forscherglück heraus: frei und lose liegende Fossilien dürfen nämlich mit nachhause genommen werden. Schürfen und Graben ist allerdings streng verboten. Mit einem echten Schatz im Rucksack geht es wieder retour.

Nicht weniger als 109 Brücken und 51 Holzleitern erschließen die als Naturdenkmal ausgewiesene Bärenschützklamm im steirischen Almenland.
Die Bärenschützklamm in der Steiermark

Der Österreichische Alpenverein feiert sein 150jähriges Bestehen mit einer Reihe interessanter Veranstaltungen.
150 Jahre Österreichischer Alpenverein


