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Tauchen in Tirol

Tiefblau liegen die Tiroler Bergseen inmitten der beeindruckenden Hochgebirgslandschaft der Alpen.

Morgenstimmung am Achensee in Tirol. © Österreich Werbung/Wiesenhofer
Achensee
Das Karwendelmassiv bildet das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet Europas. Eingebettet zwischen Karwendel- und Rofangebirge liegt Tirols größter See. In dem klaren und kalten Wasser können mehrere Autowracks betaucht werden. Sämtliche Tiroler Tauchclubs bieten am Achensee Ausbildungskurse an. Unter anderem wurde ein Unterwasserparcours geschaffen, wo man an Straßenschildern, zu Unterwasserkuppeln umfunktionierten Badwannen und Boote, einer Telefonzelle, Schatzkiste, Briefkasten und sogar einer Seilbahngondel vorbei dreißig Meter in die Tiefe taucht.
www.achensee.com

Fernsteiner & Smaranger See
Durch die fast spiegelglatte Wasseroberfläche der beiden Bergseen schimmern die umgebenden bewaldeten Höhen. Der Fernsteiner See und besonders der kleinere Smaranger See zählen zu den klarsten Gewässern der Alpen. An manchen Tagen kann im Samaranger See das gesamte Seebecken durchblickt werden. Ein in Jahrzehnten gebildeter phantastischer Schleimalgenbewuchs überzieht die auf den Grund gesunkenen Baumstämme.
www.sonnenplateau.com

Blindsee
1984 ging über dem See eine gewaltige Lawine ab, wovon noch heute im graublauen Licht die kreuz und quer liegenden Baumstämme, die um- und untertaucht werden können, zeugen. In dem Bergsee, der mit bis zu 25 ºC überraschend warm wird, sind häufig die reglos auf Baumstämmen liegenden bis zu einem halben Meter großen Zander zu beobachten. Eine Tauchbasis am See bietet geführte Tauchgänge und Kurse an.
www.lermoos.at

Plansee
Der Bergsee hat Trinkwasserqualität und weist das ganze Jahr über gute Sichtweiten auf, besonders aber im Winter (Eistauchen!). Auf dem Grund des zweitgrößten Tiroler Sees liegen eine alte Holzkutsche, ein hölzerner Heuwagen und ein Holzschlitten, der zum Transport von Holz Verwendung fand. Eine weitere Besonderheit bildet die große Population des seltenen Dahlenkrebses, der vor achtzig Jahren eingesetzt wurde.
www.reutte.com

Urisee
Der See teilt sich in zwei trichterförmige Becken, die in der Seemitte von einer Schwelle getrennt werden. Dieser als "Urifälle" bekannte Bereich erhebt sich bis auf sechs Meter Tiefe. Der Wasserspiegel stieg in den letzten Jahren an, so dass bei Tauchgängen die Reste der ehemaligen Uferbefestigung zu erkennen sind. Zahlreiche der andernorts bereits seltenen Teichmuscheln zeugen von der hohen Wasserqualität.
www.reutte.com

Lechausee
Der See ist bekannt für seine enormen Sichtweiten. Das Gefühl, als Taucher zu fliegen, kann hier besonders intensiv erlebt werden.
www.reutte.com

Weitere Infos:
Tauchen in Tirol
Wasser Tirol

Österreichs Badeseen

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