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Weitwandern in Oberösterreich

Oberösterreichs Weitwanderwege sind vielfältig: Sie folgen den Spuren historischer Architektur oder des Salzes, führen in die imposante Bergwelt des Dachsteins und der Kalkalpen oder ins idyllische Donautal zwischen Grein und Passau.

Mühlviertel, Oberösterreich © .

Burgen- und Schlösserweg von der Maltsch zur Donau
Entlang des Burgen- und Schlösserweges können Wanderer imposante Burgen und herrschaftliche Schlösser erkunden. Der Weg führt vom tschechischen Budweis nach Oberösterreich, über Freistadt bis nach Grein an der Donau, und kann in mehreren Etappen begangen werden. Unterkünfte und Gasthäuser findet man teilweise an der Strecke oder in der Nähe des Wanderweges. Eine Wanderkarte mit Kilometerangaben, ein Beiheft mit Beschreibungen der Burgen und Schlösser sowie eine Liste mit Unterkünften und Gasthäusern sind in den Tourismusbüros Mühlviertler Alm und Region Freistadt erhältlich.
Mühlviertel-Region Freistadt

Johannesweg
Der spirituelle Wanderweg führt auf rund 80 Kilometern durch die wunderbare Mühlviertler Hügellandschaft. Eine Wanderung auf dem Johannesweg soll dem Wanderer neue innere Kraft für ein gesundes und zufriedenes Leben im Einklang mit den Naturgesetzen und in Harmonie mit den Mitmenschen geben.
Johannesweg

Dachstein-Rundwanderweg
In 8 Etappen erwandert man die Bergwelt rund um den mächtigen Dachstein. Beginnend beim malerisch gelegenen Gosausee führt die Strecke über den Gosaukamm und die Dachstein Südwände bis nach Ramsau. Von dort führt die Route über den Gletscher nach Osten zum Guttenberghaus und weiter bis zum Stoderzinken. Durch die Notgasse und Viehbergalm wird die einsame Hochfläche auf den Spuren der Wallfahrer nach Norden gequert. Auf ebenen Pfaden geht es der Traun entlang durchs Salzkammergut - vorbei an Bad Aussee, Obertraun, Hallstatt und Bad Goisern -, und über das Kalmberggebirge zurück nach Gosau.
Dachstein-Rundwanderweg

Kalkalpenweg
Der 150 km lange Weitwanderweg verbindet das Ennstal von Reichraming mit dem Toten Gebirge bei Hinterstoder und offenbart dem Wanderer die schönsten Plätze im und um den Nationalpark Kalkalpen. Die Route führt über das Sensengebirge nach Windischgarsten und über Spital am Pyhrn auf die Wurzeralm. Von dort geht es über Hinterstoder und den Flötzersteig nach Sankt Pankraz.
Kalkalpenweg

Donausteig
Entlang beider Flussufer von Passau nach Grein führt der Donausteig auf 450 Kilometern durch abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaften. Zahlreiche Rast- und Aussichtsplätze bieten wunderschöne Ausblicke auf das atemberaubende Donauland. Von der Hauptroute abzweigende Rundrouten ins Hinterland ermöglichen es, die Region noch intensiver zu erleben. 
Wanderweg Donausteig
 

SalzAlpenSteig
Der 233 Kilometer lange grenzüberschreitende Weitwanderweg führt in 18 Tagesetappen vom Dachstein in Oberösterreich bis nach Bayern. Auf dem Weg vom Hallstätter See zum Chiemsee erfährt der Wanderer Wissenswertes über Salzquellen und -vorkommen, die Geschichte der Salzgewinnung sowie die Spuren des Salzes in den Orten und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke. Der Zugang zum SalzAlpenSteig ist an insgesamt 39 Einstiegspunkten möglich.

Die SalzAlpenSteig-Route verbindet bestehende Wanderwege, an denen sich Naturschönheiten und geschichtsträchtige Salz-Impressionen aneinanderreihen. 25 weitere „SalzAlpenTouren“ zwischen 7 und 40 Kilometern und 90 Kilometer Zubringer- bzw. „SalzAlpenWege“ ergänzen das Wanderangebot rund ums Salz.
SalzAlpenSteig

Auf dem Schienenweg nach Tschechien
Eine Route, die zur Biedermeierzeit Adeligen und Angehörigen des Bürgertums vorbehalten war, beschreiten Besucher heute auf dem rund 70 Kilometer langen Wanderweg entlang der ehemaligen Pferdeeisenbahn vom böhmischen Bujanov/Angern bis nach St. Magdalena in Linz. Als erste öffentliche Eisenbahn Europas war die Route Budweis - Linz zwischen 1832 und 1872 in Betrieb. Die Fahrt dauerte damals etwa 13 Stunden, sie war gefährlich und ungemütlich.

Heute lässt sich ein Teil der einstigen Route entlang der Originaltrasse in elf Etappen von jeweils zwei bis vier Stunden Gehzeit erwandern. Die Route führt durch schattige Waldwege, unter alten Viadukten hindurch, über Dämme und steinerne Brücken, mit weiten Panoramen in die hügelige Landschaft. Entlang der Strecke bitten freundliche Gastgeber zur Stärkung, und dank der Orientierungstafeln mit gelber Farbe und dem Symbol der Pferdeeisenbahn auf rotweißen Pflöcken bleiben die Besucher immer am richtigen Weg.
Pferdeeisenbahn

Wanderrouten in Oberösterreich