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Wasserfälle und Wasserparks in Tirol

In Tirol wandert man gerne am Wasser entlang. Zahlreiche Gebirgsbäche und Waserfälle laden mit türkisblauem Wasser, natürlichen Felsbrücken, Höhlen und Schluchten zu entspannenden Wanderungen ein.

Wasserfallweg, Hintertux © TVB Tux-Finkenberg

Der WildeWasserWeg von der Tschangelair Alm über die Sulzenauhütte, die Dresdner Hütte und die Regensburgerhütte zeigt den Umgang des Menschen mit der Dynamik des Wassers als Kraftwasser, Trinkwasser und zur Freizeitnutzung auf. Die Heilwasserquellen beim Wallfahrtskloster Maria Waldrast, romantische Bergseen, Hochmoore oder imposante Schluchten sind nur einige Highlights unter den WildeWasserSchauplätzen. Ein beeindruckendes Naturerlebnis bieten auch der der Grawafall und der Mischbachfall. Von der Gipfelplattform Top of Tyrol auf 3.210 Metern an der Bergstation der Stubaier Gletscherbahn genießt man einen atemberaubenden Ausblick.
www.stubaital.at, www.tirol.at/a-wildewasserpark-stubai

Eine Wanderung zum Sintersbacher Wasserfall auf 1.298 m ist all jenen empfohlen, die dieses Naturspektakel lieben: Das Wasser stürzt hier 85 m in die Tiefe.
www.kitzbuehel.com

Der Quellenweg nach Maria Waldrast im Wipptal ist gesäumt von Brunnen und Quellen. Eine Besonderheit ist der Klosterbrunnen, hier fließt das Wasser rechts drehend ab und diesem Wasser wird eine heilende Wirkung nachgesagt.
www.wipptal.at

Auf dem rund 4 Kilometer langen Wasserfallweg in Hintertux  gewähren die tosenden Tuxer Wasserfälle, tiefe Felsenkessel, natürliche Felsbrücken, Höhlen und Schluchten Einblicke in die Kontraste der Zillertaler Bergwelt. Auf 1.500 Metern Seehöhe im hintersten Teil der Tuxer Alpen  präsentiert sich als „versteckte“ geologische Besonderheit der sogenannte Hochstegenkalk, ein schmales Band aus Kalk-Marmorgestein, das sich von Mayrhofen bis Hochstegen zieht. Der imposante Schraubenfall offenbart die gewaltigen Kräfte, die das Wasser beim Herabstürzen frei macht. Ein gespaltener Felsblock an der Strecke erinnert an ein Fischmaul – er trägt den Namen „Walfischmaul“. Niedermoor wird von trockener Felsvegetation abgelöst, im Fichtenschutzwald zeugt der Baumbart, eine Flechte, von einwandfreier Luftqualität.
www.tux.at, www.tirol.at/a-wasserfallweg-in-hintertux

Die Region TirolWest bietet mit ihrer mystischen Klamm Zammer Lochputz ein faszinierendes Ausflugsziel. Der Wasser-Erlebnis-Steig führt die Besucher in eine mystische Klamm und zum Lötzer Wasserfall – im Volksmund auch „Lochbach“ genannt. Wassermassen brausen unter den Füßen hinweg, sie haben sich über Jahrhunderte tiefer und tiefer in den Berg gegraben und einzigartige Felsformationen gebildet. Besonders spektakulär ist der Gang über die Metallsteige , unter der das Wasser durchrauscht. Sagen umgeben den Zammer Lochputz und sie begleiten auch den Rundgang: Er beginnt mit dem ältesten Wasserkraftwerk Tirols und Wassermythen aus aller Welt, weiter geht es zu einer verfallenen Schmiede, durch eine Höhle hin zum" steinernen Stier", dem Zammer Lochputz. Im Inneren des Lötzturms – eines Wehrturms aus den Appenzellerkriegen – gibt am Ende des Rundganges eine faszinierende Multimediashow beeindruckende Einblicke in die Klamm.
www.tirolwest.at, www.tirol.at/a-zammer-lochputz

Vorbei an steilen, bis zu 200 Meter hohen Felsflanken wandern Besucher ganz bequem neben der rauschenden Wildschönauer Ache durch die Kundler Klamm. Der idyllische Weg führt unter Felsvorsprüngen, durch kurze Tunnel und über Brücken ca. drei Kilometer immer dem Wasser entlang.
www.wildschoenau.com

In der Region Imst-Gurgltal liegt die Rosengartenschlucht, eine der schönsten in Österreich. Über eine Länge von 2 Kilometern führt die Schlucht von der Blauen Grotte bis zur Johanneskirche. Der Ausflug birgt zahlreiche Überraschungen wie z.B. Häuser, die zum Teil in die Felswände gebaut wurden. Von den Felsrücken der Imster Mittelgebirgsterrassen hinunter passiert man Holzstege, Steinstiegen und Felstunnel und wandert durch die herrliche Schlucht, begleitet vom wilden Bach, der über Felsstufen in die Tiefe stürzt und sich dabei durch die Engstellen schlängelt.
www.imst.at, www.tirol.at/a-rosengartenschlucht

Die einzige öffentlich zugängliche Eishöhle Westösterreichs liegt auf dem Hochplateau nördlich von Angerberg, 2,9 km nordöstlich von Mariastein. Der Eingang befindet sich in 1520 m Seehöhe und ist bequem auf einem markierten Steig entweder vom Inntal aus über die Buchacker Alm oder von Hinterthiersee über die Köglalm und die Hundalm erreichbar. www.angerberg.com

Der in zwei Steilstufen unterteilte Stuibenfall ist der größte Wasserfall Tirols und gilt als einer der schönsten. 159 Meter stürzt der Horlachbach in der Nähe von Umhausen im vorderen Ötztal über die Felsen. Die Geschichte  des Stuibenfalls begann vor 9.000 Jahren, als ein Felssturz den Horlachbach in Niederthai abriegelte und sich das Wasser einen neuen Weg bahnte. Eine der imposantesten Naturlandschaften Tirols war entstanden. Wer das Besondere sucht, sollte sich den Wasserfall bei Nacht ansehen. Im Sommer ist er jeden Mittwoch bis 24 Uhr beleuchtet. Für Abenteurer gibt es direkt vor der Steinbrücke nahezu unsichtbare Drahtseile, über die man gesichert gehen kann. Ein lohnender Abstecher ist ein Besuch des nahegelegenen Ötzi-Dorfs.
www.oetztal.com, www.tirol.at/a-stuibenfall-oetztal

Wildromantisches Felsengebirge, tosende Wasserfälle, smaragdgrünes Wasser und ein herrliches Panorma - die Wolfsklamm bei Stans in der Silberregion Karwendel gilt mit ihren 354 Stufen und Holzbrücken unter Kennern als die schönste Klamm der Alpen. Für die 6 Kilometer lange Route benötigt man hin und retour rund 3 Stunden. Im Anschluss an die Klamm führt ein Pilgerweg weiter nach St. Georgenberg, dem ältesten Wallfahrtsort Tirols.
www.silberregion-karwendel.com

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