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Wanderreiten im Nationalpark Kalkalpen
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Der Nationalpark Kalkalpen zählt zu den geheimnisvollsten Landschaften Österreichs. Die abgeschiedene Wald- und Bergregion lässt sich am besten hoch zu Ross erleben.

Wanderreiten im Nationalpark Kalkalpen © OÖ Tourismus/Erber
Es ist die Ruhe, die hier anziehend wirkt. Und diese Ruhe hat einen ganz eigenen Rhythmus: den Takt von vier Hufen. Auf dem Rücken eines Pferdes entdeckt man eine Umgebung, die nahezu überzugehen scheint an Nadelbäumen, klaren Bächen und vor allem jeder Menge Einsamkeit. Der Nationalpark Kalkalpen, in den Höhen rau und karg, in den Niederungen dicht bewaldet mit bis zu 300 Jahre alten Fichten, bietet nicht weniger als 300 Kilometer Reitwege.

Auf diesen lässt sich rund um das Sengsengebirge und das Reichraminger Hintergebirge im Südosten Oberösterreichs das größte unbesiedelte Waldgebiet Österreichs entdecken. Begleitet wird man dabei von ausgebildeten Reitführern, die gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen: etwa schon vor dem Ausflug mit dem Glattbürsten des Fells und Auflegen des Sattels, wodurch sich gleich eine Vertrautheit mit dem Begleiter auf vier Hufen einstellt. Während der Tour lassen sich die Wildtiere der Region beobachten: Rehe, Hirsche und mit etwas Glück sogar Luchse, die im Nationalpark frei von Angst vor Menschen und Autoverkehr leben können.

Auf den gut markierten Wanderreitwegen finden sich Hütten und Reiterhöfe, die Unterkunft, Verpflegung und Service für Pferd und Reiter (wie z. B. Gepäckstransport) anbieten. Auch Westernreiten am losen Zügel lässt sich im Nationalpark ausüben. Und wer es ganz ursprünglich mag, kann auf adaptierten Biwakplätzen im Freien übernachten – mit Lagerfeuer und allem, was zur Cowboyromantik dazugehört. Daneben bietet das Pferdeland im Nationalpark auch Angebote wie Reitenlernen, therapeutisches Reiten, Kutschenfahrten, Einstellbetriebe und Pferdezucht an.

www.pferdeland-nationalpark.at