Kein stures Bewahren, sondern die Weiterentwicklung des Wienerliedes in allen Facetten forciert das Wienerliedfestival "wean hean".
Es ist Pionieren wie Roland Neuwirth zu verdanken, dass sich – wie die Stadt Wien selbst – auch das
Wienerlied der Welt öffnete. Von Jazz über Blues, Pop und Soul bis Klassik reichen heute die Einflüsse. Und dabei hat es nichts von seiner
Anarchie, dem schrägen
Witz, dem
Widerspruchsgeist und seinen Ecken und Kanten eingebüßt. Neurotische Nabelschau ist aber weiterhin erlaubt und so kommt das Wienerlied schon einmal im Freud-Museum auf der Couch zu liegen.
Ansonsten aber wird weit über den Tellerrand geblickt. Da erklingt das Wienerlied auch einmal in
serbischer Sprache im Siebenvierteltakt oder als
klassische Reggaenummer. Und im Rahmen der "Städtebegegnungen“ wird die Musik anderer Städte - wie Tango, Fado oder Musette - mit Wienermusik konfrontiert.
www.weanhean.at