Entdeckungsreise zu Plätzen der Begegnung: Vom Granattor zum Weltenberg mit Sternenbalkon
Wandern am Millstätter See Höhensteig gleicht einer faszinierenden Entdeckungsreise in die Bergwelt rund um den See – zu verträumten Plätzen und mystischen Orten.
Der Millstätter See Höhensteig führt in acht Etappen mit zahlreichen Nebenrouten von der Welt der Dreitausender ganz im Westen des Millstätter Sees über die Millstätter Alpe bis zum Weltenberg Mirnock. Jeder Abschnitt, der sich auch für Tagestouren anbietet, erfüllt die Sehnsucht nach Unbekanntem und Überraschendem.
Ins Reich des „Feuersteins der Liebe“, des Granaten, begeben sich Wanderer auf Etappe 2 über die sanften Kuppen der Millstätter Alpe. Hoch oben auf dem Grat des Höhenrückens steht das „Granattor“. Der mächtige Durchgang, dessen einsehbare Pfeiler mit Tonnen von Granatgestein gefüllt sind, erinnert an das größte Granatvorkommen Europas, das sich im Inneren der Millstätter Alpe befindet. Wer das Tor durchschreitet, genießt den Blick über den Millstätter See und steht zwei Welten gegenüber: den saftig-grünen Almengründen der Nockberge und den schneebedeckten Gipfeln der nahen Dreitausender.
Wenn die Sonne ihre letzten Strahlen über den Millstätter See schickt, erreichen die Wanderer beim Gasthof Bergfried in Gschriet den „Sternenbalkon“ – ein Platz zum Träumen, Schauen und Picknicken. Die Mirnockbauern, deren Höfe am Fuße des Weltenberg Mirnock angesiedelt sind, haben den Picknickkorb gut gefüllt – mit Mirnockspeck, Wurst- und Käsespezialitäten und den „Mirnockaugen“, süßen Bauernkrapfen mit Marmeladeknöpfen.