Die Wiener sagen, sie hätten 1683 beim Abzug der Türken nach erfolgloser Belagerung Säcke mit Kaffeebohnen erbeutet. Tatsächlich auf den Geschmack gebracht hat sie aber ein verdienter Spion des Kaiserhofs, der 1685 das erste Wiener Kaffeehaus gründete.
Wiener KaffeehauskulturSchon zu Lebzeiten beschäftigen sich die Wiener mit dem Tod: Sie besingen ihn, spielen mit ihm, bauen ihm Denkmäler. Der Kult um den Tod ist schaurig-lustvolles Ereignis und strategischer Schachzug gegen die Endlichkeit aller Dinge.
Friedhöfe und Totenkult in WienKapriole, Courbette, Levade heißen die beeindruckenden Sprünge der Lipizzaner, die in der Spanischen Hofreitschule in Wien ihr Publikum verzaubern. Das Wissen über die Hohe Schule der klassischen Reitkunst wird seit über 400 Jahren mündlich weitergegeben. Sind die weißen Hengste fertig ausgebildet, werden sie als "Professor" angesprochen.
Spanische Hofreitschule - die Hohe Schule der ReitkunstWas urwienerisch klingt, muss nicht unbedingt in Wien entstanden sein - wie das Dudeln und die Schrammelmusik, die aus dem ländlichen Raum nach Wien gebracht wurden.
Wiener Lieder und SchrammelmusikNirgendwo sonst sind Bälle so romantisch-feierlich wie in Wien. Diese Tradition berauscht Einheimische und Gäste weit über eine Nacht hinaus und erfüllt die Stadt mit festlichem Flair.
Wiener Ball und Wiener WalzerAls einzige Stadt der Welt ist Wien Namensgeber eines eigenständigen Speisen-Stils, der Wiener Küche. Seit dem 18. Jahrhundert finden sich Schnitzel-Rezepte in den Wiener Kochbüchern. Heute ist das Wiener Schnitzel das österreichische Nationalgericht schlechthin, weltberühmt und immer ein Genuss!
Wien: Rezept für Wiener SchnitzelRaschelnde Zeitungen, hitzige Debatten und der Duft von frisch gebrühtem Kaffee: Willkommen im Wiener Kaffeehaus, wo Plüschbänke um Marmortischchen stehen, Thonet-Stühle auf dem Parkett scharren und Spiegel mild gedämpftes Licht reflektieren.
Kaffeehäuser in WienAls sich am Beginn des 19. Jahrhunderts Tiroler Sängerschaften auf Tourneen durch die Städte Europas begaben und der Stadtbevölkerung den Brauch des Jodelns näher brachten, machten die Wiener mit dieser Gesangsform Bekanntschaft.
Mehr zum Jodeln der WienerEin wenig versteckt auf der ehemaligen Wiener Stadtmauer liegt dieses beliebte Lokal, das mit seinem romantischen Garten seit langem ein Treffpunkt für ein bunt gemischtes Publikum ist.
Glacis Beisl im Wiener MuseumsquartierWenn es eine Steigerung des Begriffs „gutbürgerlich“ gibt, so lautet sie wohl „bestbürgerlich“ – eine Bezeichnung, die auf das Restaurant Eckel in Sievering perfekt zutrifft.
Restaurant Eckel in Wien SieveringWer Figlmüller sagt, der muss auch Schnitzel sagen, denn das Wiener Schnitzel vom Figlmüller ist wohl das bekannteste der Stadt.
Restaurant Figlmüller in WienWas der Figlmüller beim Schnitzel, ist der Plachutta beim Rindfleisch. In der Tradition legendärer Wiener Rindfleisch-Tempel sind die Plachutta-Lokale inzwischen selbst schon Legende.
Restaurant Plachutta in WienDas Schwarze Kameel ist weit mehr als nur ein Lokal und mit Gründungsjahr 1618 längst eine nicht wegzudenkende Wiener Institution.
Stadtlokal Zum Schwarzen Kameel in WienIn diesem rustikalen Wirtshaus, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Hochkultur-Institutionen Akademietheater und Konzerthaus befindet, scheint auf erfreuliche Art die Zeit stehen geblieben zu sein.
Wirtshaus Gmoakeller in WienDas Gasthaus „Zu den drei Hacken“ ist eines der ältesten in der Stadt: Ein Juwel, das sorgsam gepflegt und mit zeitgemäßem kulinarischem Leben erfüllt wird.
Gasthaus "Zu den drei Hacken" in WienKein stures Bewahren, sondern die Weiterentwicklung des Wienerliedes in allen Facetten forciert das Wienerliedfestival "wean hean".
Wienerliedfestival "wean hean"