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Beginn der Habsburgerherrschaft

Unter den Habsburgern steigt das Land zur Großmacht auf, wird 1452 unter Friedrich III Kaiserreich. Durch geschickte Heiratspolitik sichern sich die Habsburger im 15. Jahrhundert den Einfluss auf Frankreich und werden sogar Könige von Spanien und dessen soeben gegründeten Kolonien in Übersee.

Rudolfskrone in der Schatzkammer/Hofburg © Österreich Werbung / Lammerhuber
Die Habsburger
Im August 1278 besiegt König Rudolf I. in der Schlacht bei Dürnkrut und Jedenspeigen den Böhmenkönig Ottokar II und tritt die Herrschaft an – der erste Regent aus dem Hause Habsburg, das von da an fast 650 Jahre die Geschicke des Landes lenkt. Zentrum des Reiches ist die Wiener Hofburg, deren verschiedenste Museen (Schatzkammer, Sisi-Museum) heute Leben und Wirken des Herrscherhauses vermitteln.

Unter den Habsburgern steigt das Land zur Großmacht auf, wird 1452 unter Friedrich III Kaiserreich. Durch geschickte Heiratspolitik sichern sich die Habsburger im 15. Jahrhundert den Einfluss auf Frankreich und werden sogar Könige von Spanien und dessen soeben gegründeten Kolonien in Übersee.


Türkenkriege
Die große Herausforderung des 16. Jahrhunderts sind die aus dem Osten vordringenden Türken. 1529 belagert eine osmanische Streitmacht erfolglos Wien. Die Eindringlinge ziehen zwar ab, doch in den nächsten eineinhalb Jahrhunderten bleibt die Bedrohung akut. 1683 stehen die Türken erneut vor den Toren der Stadt. Abermals werden sie zurückgeworfen und in der Folge von Feldherren wie Prinz Eugen von Savoyen bis hinter Belgrad zurückgedrängt.


Barock
Die Befreiung von der Türkengefahr ist zugleich das Startsignal für eine bis dahin ungeahnte Hochblüte in Kunst und Kultur: Prachtbauten wie das sehenswerte Schloss Schönbrunn (heute Weltkulturerbe) oder der Salzburger Dom entstehen, die Architekten Johann Fischer v. Erlach, Lukas v. Hildebrandt und Jakob Prandtauer sowie die Daniel Gran, Paul Troger, Franz Anton Maulbertsch schaffen herausragende Werke. Unter der Regierung von Kaiserin Maria Theresia (1717-1780) werden tiefgreifende Reformen in allen Bereichen des Staates begonnen und von ihrem Sohn, Kaiser Joseph II. (1741-1790), einem aufgeklärten, liberalen Monarchen fortgesetzt.