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Niederösterreich: Nationalpark Thayatal

Im Thayatal bei Hardegg hat sich der Fluss bis zu 150 m tief in das harte Gestein des Waldviertels eingegraben. Senkrechte Steilwände und sanfte Hänge sind so entstanden, eindrucksvolle Flussschleifen und Umlaufberge prägen den Charakter der Tallandschaft

Nationalpark Thayatal - Umlaufberg, Niederösterreich © NP Thayatal/Mirau

Der grenzüberschreitende Nationalpark Thayatal schützt gemeinsam mit dem tschechischen Národní park Podyjí 44 km Flusslänge der Thaya an der Grenze zwischen Waldviertel, Weinviertel und Tschechien.
 
Der besondere Charakter des Flusstales zeigt sich vor allem beim Umlaufberg, der fast zur Gänze von der Thaya umflossen wird. Nur ein schmales Felsband, genannt „Überstieg“, trennt die beiden Abschnitte des Flusses. Von oben genießt man einen wunderschönen Ausblick auf die Flusslandschaft mit der ruhig dahinfließenden Thaya, den bunten Wiesen, den bewaldeten Hängen und den Felsen mit seiner artenreichen Trockenvegetation.
 
In dem verschlungenen Tal an der Grenze haben einige sehr seltene Tierarten einen idealen Lebensraum gefunden. Heute streift die Wildkatze durch die naturnahen Wälder, Schwarzstorch und Fischotter gehen in der Thaya auf Fischfang.
 
Wegen der Ähnlichkeit der Talmorphologie mit dem Grand Canyon und des Waldreichtums wird der Nationalpark Thayatal auch als „Green Canyon Österreichs“ bezeichnet. Das Thayatal ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.


Weitere Informationen:
www.np-thayatal.at

Nationalpark Thayatal

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