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Die Burg in Kufstein wurde vor mehr als 800 Jahren erstmals urkundlich erwähnt. Aufgrund ihrer wichtigen strategischen Lage von Bayern und Habsburgern lange Zeit heiss umkämpft, wurde sie im Laufe der Jahrhunderte zu einer mächtigen Festung ausgebaut.

Bei der Besichtigungstour lernen die Besucher den rund 60 Meter „Tiefen Brunnen“, den unterirdischen Felsengang, einen Nutzpflanzen- und Kräutergarten, militärische Anlagen der Festung sowie das Schlossrondell mit hölzernem Wehrgang kennen. Ausstellungen, u.a. zur Tiroler Geschichte, veranschaulichen das Leben vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Die Heldenorgel – mit 65 Registern und 4948 Pfeifen die grösste Freiorgel der Welt - ist bei günstigen Windverhältnissen bis nach Bayern zu hören. Eine Besonderheit stellt das eingebaute Glockenspiel mit 18 Röhrenglocken dar. Täglich um die Mittagszeit demonstriert ein rund 15-minütiges Konzert die einzigartige Akustik dieses Instruments.

Aussergewöhnlich ist auch das ehemalige Staatsgefängnis im Kaiserturm, in dem über viele Jahrzehnte nicht nur Verbrecher (wie der Räuberhauptmann Rozsa Sandor), sondern auch politische Gegner der Monarchie eingesperrt waren. Das einstige Staatsgefängnis ist heute ein Museum.

In der Festungsarena finden klassische Konzerte, zeitgenössische Musikdarbietungen, Tanzmatinéen und Ritterfeste statt. Dank eines ausfahrbaren Festungsdaches können alle Veranstaltungen sowohl bei Schön- als auch bei Regenwetter genossen werden.

Festung Kufstein

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