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Stift Klosterneuburg

Mit seiner prächtigen Architektur aus Romanik über Barock bis zum Historismus und dem weltberühmten Verduner Altar zählt das Stift Klosterneuburg zu den bedeutendsten Kulturgütern Österreichs. Die kostbaren Sammlungen des Stiftsmuseums und der Schatzkammer vereinen Kunstwerke vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Wenige Jahre nach der Verlegung ihrer Residenz nach Klosterneuburg gründeten Markgraf Leopold III. und seine Frau Agnes in unmittelbarer Nähe ihrer Burg das Stift als religiöses, soziales und kulturelles Zentrum ihres Landes und übergaben es im Jahr 1133 an die Augustiner Chorherren. 1181 vollendete der Goldschmied Nikolaus aus der Stadt Verdun eine Kanzelverkleidung aus Emailtafeln, die anhand von Ereignissen des Alten und Neuen Testaments die Heilsgeschichte erzählen. Nach dem verheerenden Stiftsbrand von 1330 wurden diese Emailtafeln zum „Verduner Altar“ umgestaltet, einem der bedeutendsten Kunstwerke des europäischen Mittelalters.

Im Mittelalter war das Stift zu einer wichtigen wissenschaftlichen und theologischen Forschungsstätte geworden, wovon nicht zuletzt die über 1200 Handschriften der Stiftsbibliothek zeugen. 1730 entschloss sich Kaiser Karl VI. nach dem Vorbild des spanischen Escorial in Klosterneuburg eine Klosterresidenz zu errichten. Der Plan sah eine riesige Anlage mit neun Kuppeln und vier Höfen vor. Während der Bauarbeiten starb der Kaiser 1740 plötzlich und seine Nachfolgerin Maria Theresia liess die Bauarbeiten einstellen, um sich dem Ausbau von Schloss Schönbrunn zu widmen. Erst 100 Jahre später wurde in Klosterneuburg zumindest der „Kaiserhof“ vollendet und somit ein Viertel des ursprünglichen Planes ausgeführt. Mit der Regierung Kaiser Josefs II. begann eine Zeit des Umbruchs: Die kaiserliche Kirchenpolitik bewirkte eine wesentliche Ausweitung der Pfarr-Seelsorge und des sozialen Engagements.
 
Heute zählt das Stift Klosterneuburg zu den meistbesuchten Reisezielen in Niederösterreich: Der weltberühmte Verduner Altar gehört zu den Höhepunkten und die reichhaltigen Sammlungen des Stiftsmuseums und der Schatzkammer vereinen Kunstwerke vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Einzigartig ist der Gebäudekomplex aus Bauten von der Romanik über die Pracht des Barock bis zum Historismus sowie die Sala terrena mit monumentalen Atlantenfiguren von Lorenzo Mattielli, die seit Einstellung der Bauarbeiten 1740 unverändert blieb. Wechselnde Ausstellungen moderner Kunst des Programms STIFTetKUNST und des St. Leopold Friedenspreises runden diesen Angebotsbereich ab.

Eine grosse Bedeutung kam seit jeher auch dem Weinbau  zu - das Stift Klosterneuburg ist das älteste heute noch bestehende Weingut Österreichs und das einzige Stiftsweingut, das die gesamte Weinproduktion noch selbst durchführt.

Stift Klosterneuburg

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