
Der Ruf, ein lebendiger, zeitgenössisch orientierter Kultur-Ort zu sein, hat Graz 2003 als erste österreichische Stadt zur Kulturhauptstadt Europas gemacht. Die starke kulturelle Infrastruktur der Murstadt hat dies ermöglicht, das einzigartige Flair der Murmetropole bescherte dem Kulturhauptstadt-Projekt aber erst seinen Erfolg. Deshalb nennt sich Graz auch heute „Die Kulturhauptstadt“. Und natürlich wegen des einzigartigen Programms, das hier von einer international bestens vernetzten Szene getragen wird.
Ausserirdische und so
Architekturstadt Graz: Ein Alien als Kunsthaus, eine künstliche Insel in der Mur. In Graz lebt der Mut zu moderner Architektur.
Nein, Graz ist weder Barock- noch Renaissancestadt. Kein Jugendstiljuwel und auch kein mittelalterliches Städtchen. Die schmucke Grazer Altstadt (Achtung Weltkulturerbe!) vereint ein buntes Sammelsurium all dieser Stile unter einer Dachlandschaft. Da macht es gar nichts, wenn auch die Gegenwart markante Duftnoten hinterlässt. Und die Zukunft. Die von den britischen Architekturstars Peter Cook und Colin Fournier erdachte Kunsthaus-Blase oder Vito Acconcis Murinsel bauen als visionäre ästhetische Eingriffe in das Stadtbild auf eine beachtliche Tradition. Namen wie Domenig/Eisenköck oder Szyszkowitz/Kowalski, mitunter verbunden mit dem Label Grazer Schule der Architektur, haben der Stadt ihren Stempel aufgedrückt. Mutige Kontraste, eigenwillige Ideen und eine hochinteressante Szene machen Graz zu einer aussergewöhnlichen Architekturstadt von internationaler Relevanz.

Erst 1986 wurde St. Pölten zur niederösterreichischen Landeshauptstadt. Damit schlug die alte Stadt an der Traisen ein neues, spannendes Kapitel auf und offenbarte ihre Pracht zwischen Barock und Moderne.
Mehr zu St. PöltenDie Top-Events in Österreich!
