
Ferienland Österreich
Österreich gilt – zu Recht – als klassisches Ferienland. Vor mehr als hundert Jahren, als der Tourismus noch Fremdenverkehr hiess und die Ferien noch Sommerfrische, gab es bereits eine Reihe von Institutionen, die sich um die Gunst der in- und ausländischen Gäste bemühten. Seit 1900 wird vor allem mit visuellen Mitteln geworben.
Entwicklung und Geschichte des österreichischen Tourismus
Das Plakat als Werbemedium
Das bedeutendste Medium dafür war bis in die 1970er Jahre das Plakat. Mit attraktiven Bildlösungen lockten renommierte Grafikdesigner/innen zu den beworbenen Ferienzielen – seien es idyllische Seen oder imposante Berglandschaften. Die Gestalter/innen schufen virtuos Sehnsuchtslandschaften, die Anreize für potenzielle Ferienziele boten – in vielen Sprachen und tausendfacher Auflage. Gleichzeitig reflektieren die Plakate die historische Entwicklung und Erfolgsgeschichte des österreichischen Tourismus seit 1900.
Fotografien als Werbemedien
Als zweites bedeutendes Werbemedium im Zusammenhang mit der Tourismusgeschichte wurden Fotografien genützt. Namhafte Bildjournalisten präsentieren im Auftrag der Fremdenverkehrswerbung das offizielle Österreich »bildschön«, so wie es selbst gern gesehen werden möchte. Zum anderen zeigt sich das Ferienland Österreich in den zahlreichen Knipserfotos von Fotoamateuren, häufig in liebevoll gestaltete Ferienalben geklebt.

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