Gustav Klimt2012 würde einer der bedeutendsten Maler Österreichs seinen
150. Geburtstag feiern:
Gustav Klimt (1862-1918). Zu Recht werden seine Gemälde - allen voran "
Der Kuss", eines der bekanntesten Bilder der Welt - als Inbegriff gesehen für eine Zeit, die den Aufbruch in die Moderne bedeutete.
Im Wien um 1900 konzentrierte sich
Hochkultur aus allen Bereichen. In Literatur, Bildender Kunst, Architektur und Musik entstand Neues, Wegweisendes in einer Dichte und Rasanz, die ihresgleichen sucht.
Gustav Klimt fasste die Erkenntnisse und Entwicklungen von Kunst und Wissenschaft dieser Zeit des Auf- und Umbruchs in Bilder. Künstlerisch spiegelt das Werk Gustav Klimts den Weg von der "Ringstrassenzeit" bis in die Anfänge der Abstraktion.
Wiener SecessionBis heute sichtbare Folgen hat die von Klimt und seinen Künstlerkollegen 1897 als "Protest" gegen einen überholten Kunstbegriff beschlossene Gründung der Künstlervereinigung
"Wiener Secession": Das von Joseph Maria Olbrich, einem Mitarbeiter Otto Wagners, geschaffene neue Ausstellungshaus, die
Secession, trägt das wegweisende Motto "Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit".
Wiener WerkstätteWesentlichen Einfluss hatte Klimt auch auf die 1903 von Josef Hoffmann und Kolo Moser gegründete
Wiener Werkstätte, die das Design nachhaltig veränderte.
Werke von KlimtDas
Belvedere in Wien besitzt mit 22 Gemälden die
grösste Klimt-Sammlung der Welt. Hauptwerke finden sich auch im
Leopold Museum, dem
Wien Museum und der
Albertina, wichtige Zeugnisse zu Klimt und seiner Zeit im
MAK und in der
Nationalbibliothek.
Jubiläumsjahr Klimt2012, im
Jubiläumsjahr Klimts, wird in Wien erlebbar sein, wie der Künstler und sein Kreis - die
"Wiener Moderne" - unser Denken und Leben bis heute prägen und warum die Faszinationskraft dieser Epoche ungebrochen ist.
www.klimt2012.info