Der Attergau mit dem Attersee lag lange abgeschieden, eifersüchtig gehütet von den Habsburgern, die hier über das reiche Salzvorkommen wachten, ehe zu Beginn des 19. Jahrhunderts die ersten Reisenden die Region für sich entdeckten. Damit nahm die Geschichte des Salzkammerguts als bevorzugter Sommerfrischeaufenthalt des Bürgertums und zahlreicher Künstler seinen Anfang.
Gustav Mahler verbrachte seine Sommer am Attersee, ebenso wie Johannes Brahms. Gustav Klimt verewigte den See und die an seinen Ufern liegenden Ortschaften in zahlreichen Gemälden und Heimito von Doderer schrieb hier Teile seiner berühmten „Strudelhofstiege“.
Ein beliebter Standort von Schriftstellern, Malern und Musikern ist der Attersee bis heute geblieben. An einigen der schönsten Schauplätze rund um den See schlägt alljährlich im Sommer das Festival Attersee Klassik seine Zelte auf. So in dem auf einer Halbinsel gelegenen Schloss Kammer, das Gustav Klimt mehrmals malte oder dem in Privatbesitz befindlichen Berghof, wo schon Brahms zu Gast war und Hugo von Hofmannsthal vor kleiner Runde zum ersten Mal aus seinem „Rosenkavalier“ las.
Die Liste der am Festival teilnehmenden Künstler/-innen ist stets hochkarätig besetzt. Dirigenten wie Mariss Jansons oder Riccardo Muti, Sänger/-innen wie Barbara Bonney oder Thomas Hampson hatten hier ebenso ihren Auftritt wie Bobby Mc Ferrin und Chick Corea. Zahlreiche prominente österreichische Autor/-innen, unter ihnen Peter Turrini, Christoph Ransmayr und Barbara Frischmuth lasen aus ihren Texten.
Weitere Informationen:
Attersee Klassik
So klingt Attersee Klassik:

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