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Basilika Mariazell

Der steirische Ort Mariazell zählt zu den bedeutendsten Wallfahrtsstätten Europas. Die imposante Basilika - vollendete Vereinigung von Gotik und Barock - ist jedes Jahr Ziel von über einer Million Pilgern aus der ganzen Welt.

 © Tourismusverband Mariazeller Land
© Tourismusverband Mariazeller Land
Basilika Mariazell in der Steiermark ©  Steiermark Tourismus/Hödl
Basilika Mariazell in der Steiermark © Steiermark Tourismus/Hödl

Der Legende nach errichtete ein Benediktinermönch im Jahr 1157 an der Stelle der heutigen Basilika eine „Zelle“, in der er eine aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue aufbewahrte – daher der Name Mariazell.

Die erste urkundliche Erwähnung von „Cell“ datiert aus dem Jahr 1243. Hundert Jahre später hatte sich Mariazell bereits zu einem viel besuchten Wallfahrtsort entwickelt. Ab Mitte des 14. Jahrhunderts entstand die Kirche mit dem gotischen Chor und der prächtigen dreischiffigen Halle

Der gotische Bau erfuhr im 17. Jahrhundert eine barocke Erweiterung, die der Kirche ihr charakteristisches Aussehen verlieh: Zwei Barocktürme flankieren den mächtigen gotischen Mittelturm mit seinem üppigen Steindekor. An die hohe Halle wurden Seitenkapellen angefügt, darüber laufen die Emporen, die in die alte und die neue Schatzkammer münden.

Der von Johann Bernhard Fischer von Erlach entworfene Hochaltar zählt zu den beeindruckendsten Werken hochbarocker Inszenierungskunst. Die 1690 unter Verwendung älterer Teile erbaute Gnadenkapelle beherbergt das berühmte spätromanische Gnadenbild: die Magna Mater Austriae, auch "Glockenmadonna" genannt, eine aus Lindenholz geschnitzte Statue der Gottesmutter.

Basilika Mariazell