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Bregenzer Festspiele

Bei den Bregenzer Festspielen beginnt ein Opernabend lange bevor der Dirigent den Taktstock hebt. Schiffe bringen die Besucher über das Wasser direkt an die Seebühne und werden somit selbst Teil der Inszenierung.

Bregenzer Festspiele, Seebühne Auge © Bregenzer Festspiele/ Benno Hagleitner

Es muss die herrliche Lage der Stadt am See und die wundervolle Umgebung gewesen sein, die 1946 ein paar findige Köpfe bewog, auf zwei vor Anker liegenden Lastkähnen eine Bühne zu errichten und so die Bregenzer Festspiele ins Leben zu rufen. Dabei sollten von Anfang an der See und die umgebende Natur zentraler Teil der Inszenierungen sein. 60 Jahre später sind die Bregenzer Festspiele aus dem Kulturleben Österreichs nicht mehr wegzudenken und die Seebühne ist längst die grösste ihrer Art.

Vier Sommerwochen lang erlebt das Publikum hier unter offenem Sternenhimmel monumentale Operninszenierungen in einer unbekannten Intensität. Kein Wunder, dass auf der Suche nach weltweit spektakulären Schauplätzen die Produzenten des James Bond-Films „Ein Quantum Trost“ 2008 von dieser Kulisse begeistert waren. Zwei Wochen lang versetzten die Dreharbeiten die Altstadt von Feldkirch und die Bregenzer Seebühne mit dem riesigen Tosca-Auge in einen Ausnahmezustand. Die Tosca-Inszenierung bildete den Hintergrund für die Schlüsselszene des Films, Puccinis Musik sorgte für den dramatischen Soundtrack.

Opernaufführungen im Festspielhaus
, Orchesterkonzerte und Theatergastspiele, Zeitgenössisches auf der Werkstattbühne, im Festspielhaus und im Kunsthaus Bregenz sowie zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der Jugendreihe crossculture ergänzen das Programm eines Festivals, für das Schauspiel nicht an der Bühnenrampe endet.

Die Faszination Bregenzer Festspiele verdankt sich der Kombination aus populärer Oper und einem mutigen, kantigen künstlerischen Profil. Dieser erfolgreiche Weg soll auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

2011 und 2012 wird Umberto Giordanos „André Chénier“, gleichermassen Liebesdrama wie historischer Krimi, auf der Seebühne zu sehen sein. Den Anfang im Reigen neuer Kompositionen macht die Oper „Achterbahn“ der britischen Komponistin Judith Weir.

Weitere Informationen:
Bregenzer Festspiele

So klingen die Bregenzer Festspiele: