
Dass neue Musik, perfekt gespielt, begeistern kann, beweist jedes Jahr der 1969 gegründete Carinthische Sommer. Österreichische Erstaufführungen, Composer in Residence und als tragende Säule des Festivals die jährliche Uraufführung einer Kirchenoper zeugen von der Innovations- und Experimentierfreude der Veranstalter, die verschiedene Genres harmonisch aneinanderreihen. Dabei kann das Festival schon einmal den Bogen vom Tango bis zum Volkslied schlagen.
Dem Dialog zwischen Komponisten, Interpreten und Publikum wird dabei ebenso viel Bedeutung beigemessen, wie Kursen und Veranstaltungen mit Kindern. Angesichts der Qualität und programmatischen Vielfalt des Carinthischen Sommers überrascht es nicht, dass sich die mit dem Festival verbundenen Künstler wie das Who-is-Who der Weltelite moderner und klassischer Musik liest. So fand hier Gottfried von Einem ebenso ein Forum wie Arvo Pärt, Zubin Metha, Riccardo Muti, Gidon Kremer und unzählige andere.
Vielfältig wie das Programm sind auch die Spielstätten. Das im 11. Jahrhundert gegründete, in der Barockzeit prächtig ausgestattete Stift Ossiach am Ufer des Ossiacher Sees, die Bergkirche in Tiffen bei Feldkirchen, das avantgardistische Steinhaus von Günther Domenig, die gotische Kirche St. Martin in Feldkirchen, die Burgruine Glanegg sowie das Congress Center Villach sind die Aufführungsorte des Festivals.
Der Carinthische Sommer 2011 bringt einen Milhaud-Schwerpunkt, dessen szenische Kantate „Die Heimkehr des verlorenen Sohnes“ die Tradition der Ossiacher Kirchenoper fortsetzt.
voraussichtlicher Termin: 12. Juli - 22. August 2012
Weitere Informationen:
Carinthischer Sommer
So klingt der Carinthische Sommer:

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