
Warum gerade im Bregenzerwald? Vielleicht, weil diese Region bereits seit Jahrhunderten in der Tradition aussergewöhnlicher Frauen wie etwa Angelika Kauffmann steht? Vielleicht aber auch, weil man es gerade im „Wald“ versteht, das überzeugte Festhalten an Traditionen mit intellektueller und ästhetischer Offenheit zu verbinden.
Schon im Logo des Frauenmuseums Hittisau verbergen sich die Musen als Quelle der Inspiration, des Einatmens von Ideen. Sie dienen als Leitmotiv für das Sammeln von Wissen und Objekten des weiblichen Alltags, aber auch von Geschichten und Gedanken aus Vergangenheit und Gegenwart.
Im preisgekrönten architektonischen Umfeld machen halbjährlich wechselnde Ausstellungen das Kulturschaffen von Frauen sichtbar. Weibliches Wissen und intuitiver Erfahrungsschatz werden als "Oral History" für die Nachwelt festgeschrieben.
Dass die Führungen dann auch noch aus weiblicher Perspektive – nämlich von 12 Frauen unterschiedlichen Alters – durchgeführt werden, ist nur konsequent.
Information und Buchung:
Frauenmuseum
Platz 501
6952 Hittisau
Internet: www.frauenmuseum.at

Es wäre nicht Wolfgang Flatz, könnte man sein Museum betreten wie jedes andere auch. In das ehemalige Naturkundemuseum Vorarlbergs gelangt man erst, nachdem die Arbeit „Büchersteig" erklettert wurde und schwere Boxsäcke aus dem Weg geräumt sind.
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