Die SS errichtete fünf Monate nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich das Konzentrationslager in der Nähe der oberösterreichischen Kleinstadt Mauthausen. Die Gefangenen wurden als billige Arbeitskräfte in den Granitsteinbrüchen eingesetzt.
Zu besichtigen sind heute die erhalten gebliebenen Bauten und Anlagen des ehemaligen Konzentrationslagers, das Museum „Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen“ sowie die ständige Ausstellung „Österreich in nationalsozialistischen Konzentrationslagern“. Auch der Steinbruch Wiener Graben mit der „Todesstiege“, welche vom Steinbruch direkt in das Lager führt, ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Information und Buchung:
KZ Gedenkstätte Mauthausen
Erinnerungsstrasse 1
4310 Mauthausen
Internet: www.mauthausen-memorial.at

Bereits 1833 als Vereinsmuseum begründet, bekam das Oberösterreichische Landesmuseum erst 1895 sein Haupthaus, das "Francisco-Carolinum", das heute zeitgenössische Kunst mit Bezug zum Bundesland Oberösterreich beherbergt.
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