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Klangspuren Schwaz

Ob beim gemeinsamen Pilzesuchen mit zeitgenössischen Komponisten oder auf der traditionellen „Pilgerreise“, die einen Tag lang zu den verschiedenen Spielstätten führt – das Festival zeitgenössischer Musik geht ungewöhnliche Wege.

Klangspuren Schwaz © Berger

Man hätte Friedrich Cerha unter den Pilzsuchern kaum erkannt. In Anzug und Mokassins stapft er gelassen durchs Unterholz und gibt Auskunft über seine Leidenschaft für Pilze und Musik. Nachdem genug Schmackhafttes fürs gemeinsame Mittagessen gesammelt ist, geht es ins Hotel Grafenast auf 1.330 Meter Seehöhe zum Zithervirtuosen Martin Malaun. Die Pilzwanderung ist nur eine der ungewöhnlichen Veranstaltungen des Tiroler Festivals zeitgenössischer Musik. Tradition hat auch die „Pilgerwanderung“, die an verschiedene Orte führt, vom kleinen Seefelder Seekirchl bis zum Innsbrucker Dom, wo Zeitgenössisches erklingt.

Auch das Festival Klangspuren Schwaz wandelt traditionellerweise von Ort zu Ort, so etwa in die Aula der Innsbrucker SoWi (Sozialwissenschaftliche Fakultät) oder ins stimmungsvolle Franziskaner-Kloster in Schwaz.

Beweglich ist man auch bei der Programmgestaltung, wo Neues, Sperriges und Eigenständiges aus dem weiten Feld zeitgenössischer Musik geboten wird. Dass die Klangspuren aus dem internationalen Musikgeschehen nicht mehr wegzudenken sind, ist auch der zehntägigen Veranstaltungsreihe Internationale Ensemble Modern Akademie zu verdanken, die immer in Schwaz abgehalten wird. Die Dozenten des Frankfurter "Ensemble Modern" und renommierte Composers in residence  – unter anderem György Kurtág, Wolfgang Riehm und Steve Reich – geben dabei ihr Wissen und ihre Visionen an die Musiker der nächsten Generation weiter.

Weitere Informationen:
Klangspuren Schwaz


So klingen die Klangspuren Schwaz: