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Klassisch gut

Wenn ein Land auf der ganzen Welt als "Land der Musik" gilt, dann muss das einen guten Grund haben. In Wahrheit hat es viele gute Gründe – und der historische ist nur einer davon.

Musikverein Wien © Österreich Werbung/Lammerhuber
Vieles zeugt von der ruhmreichen Rolle, die Österreich in der Musikgeschichte gespielt hat – und immer noch spielt:  Bedeutende Komponisten wurden hier geboren und schufen ihre Meisterwerke: Mozart, Haydn, Schubert, Bruckner oder Mahler. Schon damals galt Wien als „Weltstadt der Musik“. Später waren es Komponisten wie Schönberg oder Gottfried von Einem, die als „moderne“ Klassiker gelten, deren musikalische Heimat Wien war. Aus Salzburg stammt der Ausnahmedirigent Herbert von Karajan, der 2008 seinen hundertsten Geburtstag gefeiert hätte und unter anderem die Salzburger Festspiele nachhaltig geprägt hat.

Die Wiener Sängerknaben möchte man natürlich einmal in ihrer Heimat gehört haben, auch wenn es anderswo dazu genug Gelegenheit gibt: Rund 300 Konzerte bestreiten die Sängerknaben jedes Jahr weltweit.

Ein paar Semester älter, aber um nichts weniger berühmt, sind die Wiener Philharmoniker – ein Orchester, das als eines der besten seines Fachs gilt und seit 160 Jahren wie kein anderes das musikalische Geschehen prägt.

Auch die „Niederösterreichischen Tonkünstler“ sind ein Orchester, das eine reiche Tradition mit viel Zukunftsorientiertheit verknüpft. Mit neuen Genres, kreativen Konzepten und aussergewöhnlichen Solisten versucht das Ensemble unentwegt, neben dem Stammpublikum auch neue, jüngere Publikumsschichten anzusprechen.

Überrascht es noch, dass selbst die Akustik der Wiener Konzertsäle überragend ist? Allen voran steht dabei natürlich der „Grosse Saal“ im Wiener Musikverein: Er gilt klangtechnisch als wahres Wunderwerk, was allerdings weniger einem Wunder als viel architektonischer Raffinesse zu verdanken ist.  Auch im Konzerthaus finden regelmässig Veranstaltungen von Weltformat statt.

Neben den vielen klassischen Konzerten bietet Österreich natürlich auch Operngenuss auf höchstem Niveau. Neben der Wiener Staatsoper und der Wiener Volksoper besticht dabei vor allem die charmante Grazer Oper, deren Zuschauerraum mit seiner an Barock und Rokoko angelehnten Ausstattung als einer der schönsten weltweit bezeichnet werden. Ganz der Oper widmet sich nun auch das Theater an der Wien, in dem 12 Monate im Jahr Oper im Stagione-System gespielt wird: Die Besetzung bleibt von der ersten bis zur letzten Vorstellung gleich und das hohe Niveau damit ebenso.