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Österreichische Romantikstrasse

Dass viele Paare besonders gern durch Österreich reisen, muss wohl daran liegen, dass hierzulande besonders viel Wert auf Gefühl gelegt wird. Eine Extraportion davon erlebt man auf der österreichischen Romantikstrasse.

Donausteig Schlögener Schlinge © Donau OÖ, Weissenbrunner

Die Romantikstrasse führt von Salzburg über Ober- und Niederösterreich bis Wien und verbindet auf einer Länge von 380 Kilometern einige der schönsten Landschaften Österreichs: herrliche Seen- und Bergpanoramen und 30 ganz besonders sehenswerte Orte. Schlösser, Burgen, Museen, Klöster, Wildparks, Höhlen, Seen, Flüsse reihen sich wie eine Perlenkette aneinander. Ausgehend von Salzburg mit seiner malerischen Altstadt, erreicht man auf der Romantikstrasse unter anderem Orte, wo schicksalhafte, gefühlsbewegte Begegnungen stattfanden.

So etwa in Bad Ischl, wo sich Kaiser Franz Joseph mit seiner Sisi verlobte und wo er sie auch viele Jahre später das letzte Mal vor ihrer Ermordung traf – da war es mit der Liebe allerdings schon wieder vorbei. In St. Wolfgang lässt sich überprüfen, was es heute noch mit der mehrmals verfilmten Operettengeschichte vom Weissen Rössl auf sich hat, in der ein liebestrunkener Oberkellner um die Rösslwirtin wirbt. Aber vielleicht lenken heutzutage die vielen Sportmöglichkeiten am Wolfgangsee auch wieder davon ab...

Seen dürften es den romantischen Gefühlen der Österreicher jedenfalls angetan haben. Der Traunsee im Salzkammergut ist etwa einer der beliebtesten Orte für Hochzeitsfeiern – und hier vor allem das auf einer verträumten Insel liegende Seeschloss Ort. Stille Wasser sind tief, das gilt besonders fürs Salzkammergut mit seinen tiefen Gebirgsseen und der atemberaubenden Berglandschaft. Man sollte mit dem Prädikat „schönste Ecke des Landes“ schon vorsichtig sein, aber hier seien Superlative erlaubt. Der bezaubernde, idyllisch am gleichnamigen See gelegene Ort Hallstatt hat es sogar zur UNESCO Welterbestätte gebracht.

Neben den vielen landschaftlichen Reizen kommen auf der Romantikstrasse auch  kulturelle Highlights nicht zu kurz. So finden sich Spuren der Römer, die mancherorts Lager errichteten und Städten wie Wels oder Enns ihre Namen gaben. An wichtigen und markanten Punkten liessen sich Benediktiner und Augustiner nieder und gründeten dort ihre Klöster, in denen sie Gott und der Wissenschaft dienten und ihrer Macht durch grossartige Bauten Ausdruck verliehen. St. Florian, Kremsmünster und Stift Göttweig legen beeindruckende Zeugnisse darüber ab. Entlang der Donau erreicht die Romantikstrasse schliesslich eines der schönsten Flusstäler Europas: die Wachau. Dort, wo die Donau grosse Schleifen zieht und den Blick auf mystisch anmutende Ruinen sowie idyllische Schlösser freigibt, kommt man um den Begriff „wildromantisch“ nicht herum.

Schliesslich erreicht man Wien. Und auch hier warten an jeder Ecke Verführungen. Ob es nun die süssen Versuchungen der Hofkonditorei Demel sind oder der unvergleichliche Charme eines Spaziergangs rund um Schloss Schönbrunn – allmählich versteht man den bereits im Mittelalter geprägten Spruch, der zum Motto des Habsburgerreichs wurde: „Andere mögen Kriege führen, du glückliches Österreich, heirate!“

www.romantikstrasse.at