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Hofburg und Schatzkammer

Kostbare geistliche und weltliche Schätze wie die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches sowie Kuriositäten aus dem Besitz der Habsburger sind in der Schatzkammer zu bestaunen. Einblick in das höfische Leben gewähren das Sisi-Museum und die Kaiserappartements.

Hofburg Wien, Kaiserappartements, großer Saal © Hofburg Kaiserappartements
Die Hofburg - einst kaiserliche Residenz der Habsburger und bis 1918 das politische Zentrum der Monarchie - beherbergt noch heute einzigartige Kunstschätze:

In der Kaiserlichen Schatzkammer befindet sich der wichtigste Kronschatz aus dem Mittelalter: die Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reichs mit der Reichskrone und der Heiligen Lanze. Zu den weiteren Höhepunkten zählen die Krone Kaiser Rudolfs II., Kostbarkeiten des Ordens vom Goldenen Vlies, einer der grössten Smaragde der Welt, ein riesiger Narwalzahn und eine spätantike Achatschale, die als der sagenumwobene Heilige Gral galt. Weiters ist die Kunst-, Frömmigkeits- und Religionsgeschichte dokumentiert: Die Objekte erzählen vom mittelalterlichen Reliquienkult, vom habsburgischen Katholizismus zur Zeit der Gegenreformation, von nachbarocker Herrscherfrömmigkeit und vom österreichischen Volksglauben.

Anschaulich wird der kaiserliche Alltag auch in der Silberkammer dargestellt: Allein die ausschweifende Tafelkultur der Habsburger zeigt, welch riesigen Aufwand ein Hofstaat mit bis zu 5000 Leuten erforderte.

Die Kaiserappartements - 19 Arbeits-, Wohn- und Empfangsräume von Kaiser Franz Joseph und seiner Gemahlin Sisi -  sind historisch-authentisch ausgestattet und bilden in ihrer vergleichsweise bescheidenen Anmutung einen reizvollen Kontrast zum üppigen Prunk der Sommerresidenz Schönbrunn.

Das Sisi Museum gewährt Einblicke in das Privatleben der berühmten Kaiserin; neben ihrem Toilette- und Turnzimmer sind unter anderem eine Rekonstruktion ihres Polterabendkleids, ihr Morgenmantel und ihre Totenmaske ausgestellt. Stumme Zeugen eines Lebens, das allzu früh gewaltsam endete – was wohl nicht unwesentlich zum „Mythos Sisi“ beitrug.

Kaiserliche Schatzkammer
Hofburg Wien