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Schubertiade Schwarzenberg/Hohenems

Seit über 25 Jahren meistert die Schubertiade das scheinbar Unmögliche: Intimität zu wahren und dabei das bedeutendste Schubert-Festival der Welt zu sein.

Schubertiade Hohenems © Schubertiade

Als sich ein Kreis von Freunden und Musikenthusiasten um Franz Schubert sammelte und Hauskonzerte mit Schubert am Klavier gegeben wurden - bisweilen verbunden mit Landpartien -, war bald der Begriff der „Schubertiade“ geboren, deren intimer, ganz auf die Musik konzentrierter Charakter Vorbild für das Vorarlberger Schubert-Festival ist. Schubert den gebührenden Platz neben Mozart und Beethoven zu geben, war die Intention bei der Gründung des Schubertiade-Festivals vor über 25 Jahren. Und ein kompromissloses Bekenntnis zu Franz Schubert ist es geblieben.

Mit dem 2005 renovierten Markus-Sittikus-Saal ist die Schubertiade nach 15 Jahren Pause wieder an ihren Ursprungsort Hohenems zurückgekehrt. Als zweiter fixer Schubertiade-Schauplatz hat sich der nahe gelegene Ort  Schwarzenberg im Bregenzerwald etabliert. Umgeben von Almen, Wäldern und Bergen steht inmitten der denkmalgeschützten Schindelbauten der 1700-Seelen-Gemeinde der schlichte Holzbau des Angelika-Kauffmann-Saales, der neben dem Mozartsaal im Wiener Konzerthaus und dem Salzburger Mozarteum zu den drei besten Kammermusiksälen Österreichs zählt.

Die Landschaft und die Begegnung mit der Weltelite des Liedgesangs machen den besonderen Zauber der Schubertiade aus, deren weiterer Schwerpunkt Kammerkonzerte und Klavierabende sind. Ergänzt wird das Programm durch einzelne Orchesterkonzerte, Lesungen und Meisterkurse. Ein Angebot, das jedes Jahr eine treue Festspielgemeinde anzieht, die ein Musikfestival auf höchstem Niveau geniessen möchte.

Auch die Schubertiade 2011 versammelt alles, was im Liedgesang und der Kammermusik Rang und Namen hat. Daneben – auch das ist eine Tradition der Schubertiade – soll wieder jungen Talenten ein Forum geboten werden und dem Publikum Gelegenheit, neue Entdeckungen zu machen. Der musikalische Bogen spannt sich dabei von Johann Sebastian Bach über Haydn, Mozart, Beethoven und den Jahresregenten Franz Liszt bis zu Gustav Mahler und Hugo Wolf. Und natürlich wird wieder viel Schubert zu hören sein.

Weitere Informationen:
Schubertiade


So klingt die Schubertiade: